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Hans-Jörg Vetter legt Aufsichtsratsvorsitz bei der Commerzbank nieder

Der erst im August angetretene Aufsichtsratsvorsitzende legt aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten mit sofortiger Wirkung nieder. Sein Stellvertreter Uwe Tschäge wird das Gremium interimistisch führen.

Hans-Jörg Vetter, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank | Foto: picture alliance / dpa | Christoph Schmidt

(Aktualisiert: weitere Details und Hintergrund)

Paukenschlag bei der Commerzbank: Hans-Jörg Vetter tritt mit Ablauf des heutigen Tages von seiner Position als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Commerzbank zurück. Das teilte er heute dem Vorstandsvorsitzenden Manfred Knof mit, wie es in der entsprechenden Mitteilung der Commerzbank heißt.

Laut der Mitteilung gab Vetter gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Der 68-jährige ehemalige Chef der Landesbank Baden-Württemberg hatte erst im August vergangenen Jahres die Position des Chefaufsehers bei Deutschlands zweitgrößter Geschäftsbank übernommen, die gerade ihre Restrukturierung begonnen hat.

Vetter wird neuer Commerzbank-Aufsichtsratschef

Vetter folgte Stefan Schmittmann, der zusammen mit Commerzbank-Ex-Chef Martin Zielke zurückgetreten war, da ihr Restrukturierungsplan gescheitert war. Vetter war es auch, der den früheren Deutsch-Banker Manfred Knof an die Spitze des Instituts holte.

Bei der Commerzbank treten CEO und Aufsichtsratschef zurück

Ex-Deutsch-Banker Manfred Knof steht künftig an der Spitze der Commerzbank 

Knof hat es sich zum Ziel gesetzt, dass die Commerzbank 2024 wieder eine Eigenkapitalrendite von knapp sieben Prozent erwirtschaften soll. Dafür werden 10.000 Stellen abgebaut, in Deutschland fast jede dritte.

Das Restrukturierungskonzept, das Knof Mitte Februar vorstellte, soll bis zur Hauptversammlung im Mai mit den entsprechenden Personalmaßnahmen hinterlegt sein. Ob dieser Zeitplan jetzt noch zu halten ist, ist unklar.

Commerzbank streicht mindestens sieben Bereichsvorstandsposten  

Bis zur Wahl eines Nachfolgers werde Stellvertreter Uwe Tschäge die Aufgaben übernehmen. Der 53-Jährige gehört dem Arbeitnehmerflügel des Aufsichtsgremiums an. Tschäge begann seine Ausbildung 1983 bei der Commerzbank in Düsseldorf. Seit 2002 steht er an der Spitze des Gesamtbetriebsrats und des Konzernbetriebsrats.

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Dabei zahlt sich eine Gehaltsverhandlung meistens aus - 42 Prozent der Studienteilnehmer gaben eine höhere Gehaltsabrechnung an. Die Rechnung geht auch für Bankangestellte auf. Im Gegenzug hat jeder vierte Deutsche allerdings noch nie eine Lohnsteigerung erzielt.

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