Flatexdegiro-Aktionär Förtsch stichelt weiter gegen Aufsichtsratschef

Bernd Förtsch hat seine anhaltende Kritik an Aufsichtsratschef Martin Korbmacher bekräftigt. So fordert Förtsch erneut, dass dieser seinen Vorsitz abgibt. 
Beim Großaktionär nicht beliebt: Martin Korbmacher | Foto: Flatexdegiro
Beim Großaktionär nicht beliebt: Martin Korbmacher | Foto: Flatexdegiro

Bernd Förtsch, Großaktionär von Flatexdegiro, will nach wie vor, dass Aufsichtsratschef Martin Korbmacher sein Amt niederlegt. Dies berichtet das ”Handelsblatt”. Auf der letzten Hauptversammlung wurde allerdings keine Mehrheit für Korbmachers Abwahl erzielt. Förtsch, der 19,2 Prozent der Flatexdegiro-Aktien hält, erklärte, Korbmacher sei in seiner Position wegen des fehlenden Rückhalts nicht länger tragbar.

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Bernd Förtsch monierte gegenüber der Zeitung erneut ”erhebliche Kommunikationsmängel“ und kritisierte Korbmachers ”persönliche und freundschaftliche Beziehungen“, die seiner Ansicht nach über den Aktionärsinteressen stünden. Korbmacher, seit 2014 im Amt, habe nach Förtschs Meinung nicht mehr das Vertrauen der Aktionäre, wichtige Investorengespräche effektiv zu führen.

Korbmacher wankt, aber weicht nicht

Förtsch wurde mit breiter Mehrheit als Nachfolger von Herbert Seuling in das Kontrollgremium gewählt - er betont, den Rückhalt der Investoren zu haben. Die bisherigen Vorwürfe beträfen auch ”operative, strategische und aufsichtsratstechnische“ Fehlentwicklungen des Unternehmens. Das schließt auch Kritik am früheren Vorstandschef Frank Niehage mit ein.

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