Schwere Vorwürfe an bayerische Sparkasse: AfD-nahe Kunden systematisch gemobbt?

In mindestens einem Fall ist in einer Sparkasse ein Anti-Geldwäsche-Programm Ausgangspunkt für einen Brief an einen AfD-nahen Kunden gewesen. Ein Whistleblower behauptet: Das Vorgehen hat System. 
Sparkassen-Logo vor dunklen Wolken | Foto: picture alliance/dpa | Horst Galuschka
Sparkassen-Logo vor dunklen Wolken | Foto: picture alliance/dpa | Horst Galuschka

Die Meldung ist elf Zeilen lang, das Dokument liegt FinanzBusiness vor. Bei einem Kunden habe das Geldwäsche-Research-Programm ”Siron AML” Auffälligkeiten festgestellt, heißt es in der Mitteilung an eine Sachbearbeiterin der Sparkasse Mittelfranken-Süd. Die Zahlung, 430 Euro - Adressat ist die AfD, ”befindet sich in einer durch uns nicht mehr tolerierten Höhe”. Die Mitarbeiterin solle doch bitte den Kunden anschreiben und auffordern, derartige Zahlungen künftig zu unterlassen. Und ein Formulierungsvorschlag wird gleich mitgeliefert: ”(...) Der Zahlungsempfänger hat eine rechtsextremistische Ausrichtung. Die Sparkasse Mittelfranken-Süd akzeptiert solche Zahlungen nicht. Stellen sie im eigenen Interesse solche Zahlungen ein. Sollte die Sparkasse Mittelfranken-Süd weitere Zahlungen feststellen, droht Ihnen die Kündigung der Geschäftsverbindung.”

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