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Der nächste BaFin-Chef sollte Erfahrung in der internationalen Kapitalmarktaufsicht mitbringen, sagt Jan Krahnen

Der wissenschaftliche Direktor des SAFE-Instituts der Goethe Universität Frankfurt fordert die Unabhängigkeit der Aufsicht von politischen Einflüssen. Der optimale Kandidat habe idealerweise bereits eine Kapitalmarktaufsicht an einem angelsächsischen Finanzplatz geleitet und sollte "ökonomischen Sachverstand" vorweisen können.

Prof. Dr. Jan Krahnen vom SAFE-Institut der Goethe Universität Frankfurt | Foto: SAFE

Jan Krahnen vom Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung (kurz: "SAFE") an der Goethe Universität Frankfurt plädiert für eine internationale Besetzung der neuen BaFin-Spitze, wie der Institutsdirektor im Gespräch mit FinanzBusiness erklärt.

Im Rahmen eines Whitepapers hat er gemeinsam mit internationalen Forschungs-Kollegen Vorschläge zur BaFin-Reform skizziert. "Die zentrale Forderung, die uns vorschwebt, ist, die Aufsichtsbehörde in Deutschland unabhängig zu machen von direkten politischen Einflüssen. Zudem sollte sie sich in ihrem Qualitätsanspruch auf internationalem Niveau bewegen", sagt der Professor im Gespräch mit FinanzBusiness.

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