FinanzBusiness

Vivid Money wird bunt

Das Fintech springt auf den Design-Zug auf: Kunden können künftig sowohl digitale Services als auch die Karten von Vivid individualisieren.

Alexander Emeshev, Mitgründer von Vivid Money | Foto: Vivid Money

Vivid Money lässt seine Kunden künftig weitgehend selbst entscheiden, wie Vivid für sie aussieht: Das Berliner Fintech ermöglicht ihnen, Services stärker zu individualisieren - zumindest optisch.

Wir sind stolz, dass wir diese nun auch in visueller Hinsicht erfüllen und ihnen damit noch mehr Freiheit bieten können.

Alexander Emeshev, Mitgründer, Vivid Money

Kunden hätten schon immer ganz individuelle Ansprüche an Finanzplattformen gestellt, erklärt Mitgründer Alexander Emeshev den Ansatz. In einer Mitteilung betont er: "Wir sind stolz, dass wir diese nun auch in visueller Hinsicht erfüllen und ihnen damit noch mehr Freiheit bieten können."

Bereits die Metallkarte sei sehr gut angenommen worden, so Emeshev. "Wir freuen uns sehr, dass wir als einer der Ersten eine echte individuelle physische Karte anbieten können, die beispielsweise mit einer eigenen Zeichnung individualisiert werden kann."

Farbige Vielfalt und Bilder nach Wahl

Emeshev sagt es schon: Kunden die Gelegenheit zu geben, Produkte ganz nach ihrem Geschmack zu gestalten, ist an sich nichts Neues. Was bei Vivid neu ist, betrifft eher den Umfang der Maßnahmen: Das Fintech spricht selbst von einer "Individualisierungsoffensive".

Neben den bereits verfügbaren Anpassungsmöglichkeiten in der App, Pockets mit individuellen Bildern aus der eigenen Galerie zu personalisieren, sollen noch im August weitere Optionen folgen. Im Überblick:

  • Wallet. Virtuelle Karten, die bei Google Pay oder Apple Pay hinterlegt sind, gibt es in fünf verschiedenen Farben - so ließen sie sich auch leichter voneinander unterscheiden, heißt es. Zur Wahl stehen die Farben lila, türkis, grün, blau und pink. Die Farbanpassung soll nichts extra kosten.
  • Physische Karten. Auch sie werden personalisierbar und bunt - und damit fast zum Statussymbol. Zur Verfügung steht die gleiche Farbpalette wie im Fall der Wallets. Kunden können allerdings auch ein Bild aus der Galerie aufdrucken lassen, ab Mitte August auch eigene. Hinzu kommt eine dritte Variante, sie soll das Maximum an Design-Freiheit bieten und ab Ende August verfügbar sein: Sie ermöglicht Kunden den Aufdruck von Initialen, einer eigenen Zeichnung oder Botschaft.

Giesecke+Devrient personalisiert Marqetas Kartenlösungen

Fintechs wollen mit Kartendesign Zahlungsschmerz lindern 

Mehr von FinanzBusiness

Neustart mit Fragezeichen: Die Girocard wird digital

Im stationären Handel ist sie die Nummer eins, bereits 3,2 Milliarden Mal wurde in Deutschland 2022 mit der Girocard gezahlt. Trotzdem ist ihre Innovationsfähigkeit Gegenstand von Diskussionen - auch auf der ”DK Info”.

Leon Merx geht vom Mutter- zum Tochterunternehmen

Er wird künftig Co-Geschäftsführer bei Wallis, einer Innovationseinheit der Sparkassen-Finanzgruppe. Der API-Spezialist Wallis gehört zur Star Finanz, einem Unternehmen der Finanz-Informatik, dem IT-Dienstleister der Sparkassen.

Lesen Sie auch

Mehr dazu

Neueste Nachrichten

Weitere Stellenanzeigen zeigen