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Clarilab bietet jetzt Zugang zu 400 Mio. internationalen B2B-Daten

Das Regtech konnte seine KYC-Plattform an die Bisnode-Datenbank anbinden und ermöglicht damit die Auskunft zu internationalen Daten.

Tobias Eiss und Tobias Weber, Geschäftsführer von ClariLab | Foto: Clarilab

Das im Frühjahr von der Schufa Holding und Fino gegründete Unternehmen Clarilab ermöglicht nun auch Know-Your-Customer-Prozesse (KYC) mit internationalen Daten. Das teilte das Unternehmen mit.

Durch die Anbindung der Bisnode-Datenbank an die Plattform können nun KYC-Daten und wirtschaftlich Berechtige über Ländergrenzen hinweg und direkt im Ausland ermittelt werden. Bislang standen rund 6 Mio. Daten zu Verfügung, künftig sind es über 400 Mio. Sätze.

Durch die Anbindung der Bisnode-Datenbank erhöhen wir nicht nur unseren Handlungsspielraum bei der Ermittlung wirtschaftlich Berechtigter, sondern auch unseren Datenumfang, um das Kundenportfolio der Verpflichteten abzudecken.

Tobias Eiss, Geschäftsführer bei Clarilab

"Durch die Anbindung der Bisnode-Datenbank erhöhen wir nicht nur unseren Handlungsspielraum bei der Ermittlung wirtschaftlich Berechtigter, sondern auch unseren Datenumfang, um das Kundenportfolio der Verpflichteten abzudecken. Wir können internationale Daten auf einem einheitlichen Standard bereitstellen und haben so ein weiteres wichtiges Puzzlestück für einen vollumfändlichen, internationalen KYC-Prozess", sagt Tobias Eiss, Geschäftsführer bei Clarilab, laut dem unternehmenseigenen LinkedIn-Profil.

Er hatte zusammen mit Co-Geschäftsführer Tobias Weber im Sommer im Interview mit FinanzBusiness bereits die Bedeutung von internationalen Netzwerkeffekten und für die Aufklärung auf europäischer Ebene plädiert.

Gemeinsam im Kampf gegen Geldwäsche

Bisnode gilt als weltweit umfassendste Datenbank von Unternehmen und Personen. Nach eigenen Angaben verfügt das Unternehmen über umfassende Daten zu mehr als 5,3 Mio. deutschen und rund 140 Mio. europäischen Firmen, sowie über das Dun&Bradstreet Worldwide Network Zugang zu über 400 Mio. Unternehmen weltweit.

Das Bestreben, die Geldwäsche international zu bekämpfen, hat auch die EU erkannt und im Frühjahr einen Sechs-Punkte-Plan vorgestellt.

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