Bundesbank beerdigt Neubaupläne

Der ”Bundesbank-Campus” wird nicht realisiert, stattdessen will die Zentralbank ihre Bestandsgebäude aufhübschen.
Bundesbank Campus | Foto: Flickr
Bundesbank Campus | Foto: Flickr

Die Deutsche Bundesbank hat entschieden, keine neuen Bürogebäude auf dem Gelände ihrer Zentrale in in Frankfurt zu bauen. Stattdessen will sie prüfen, inwiefern sich die Bestandsgebäude sanieren lassen. Das Haupthaus, das seit Mai 2022 als Kulturdenkmal eingetragen ist, werde weiter saniert, teilt die Zentralbank mit. ”Die Bundesbank fühlt sich ihrem denkmalgeschützten Traditionshaus verbunden”, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel.

Hintergrund für die Planänderung ist die Homeoffice-Regelung der Bank: Seit Mitte 2023 dürfen die Beschäftigten bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit von zu Hause aus leisten. Zudem sollen in den Gebäuden der Bundesbank künftig die meisten Büroarbeitsplätze durch mehrere Beschäftigte genutzt werden. Damit sinkt der Platzbedarf deutlich.

Mehr Homeoffice für Mitarbeiter - Bundesbank speckt Baupläne ab

Ursprünglich wollte die Bundesbank drei identische Bürogebäude neu erstellen lassen, die quer zum bestehenden Haupthaus ausgerichtet sind. Außerdem war ein flacheres Gebäude geplant als Pendant zum heutigen Hauptkassengebäude. 

Die Bundesbank hat das Projekt allerdings schon Anfang 2023 auf den Prüfstand gestellt. Die Bank wollte die Pläne, die aus der Zeit vor der Pandemie stammten, mit reduziertem Umfang und wirtschaftlicher ausrichten. Statt den insgesamt vier Neubauten wollte sie nur ein Bürogebäude mit 5000 Quadratmetern Fläche erstellen. Auch darauf verzichtet sie nun.

Jetzt teilen

Zum Newsletter anmelden

Bleiben Sie mit unserem Newsletter immer auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen Ihrer Branche.

Newsletter-Bedingungen

Die jüngsten FinanzBusiness-Artikel

Arbeiten in Zukunft zusammen (v.l.): Sandra Büschken, Leiterin Corporate Communications und Investor Relations der OLB; Holger Blask, Vorsitzender der Geschäftsführung DFB GmbH & Co. KG; Nia Künzer, DFB-Sportdirektorin Frauenfußball; Stefan Barth, CEO der OLB. | Foto: DFB/Liam S. Curtis Mbella Ngom

OLB sponsert Frauen-Fußball-Nationalmannschaft

Für Abonnenten

Lesen Sie auch