Privatbank der Deuba senkt Kosten, de Sanctis froh: "Wir haben geliefert"

Vor allem die Zusammenarbeit mit Beratern wurde und wird weiter drastisch zurückgefahren. 
Claudio de Sanctis. | Foto: Deutsche Bank
Claudio de Sanctis. | Foto: Deutsche Bank

Die Privatkundenbank der Deutschen Bank fährt die Kosten für externe Berater drastisch zurück. Privatkundenbank-Chef Claudio de Sanctis sagte der Financial Times, dass die Arbeit mit Beratern als einfacher Ausweg gesehen werde könne, nach dem Motto: ”Wenn Du ein Problem hast, rufst du einen Berater an, der das Problem für dich lösen wird.” 

Das soll anders werden - und ist wohl auch schon anders geworden: Unter de Sanctis sei bereits eine zweistellige Millionen-Summe eingespart worden. Projekte, bei denen unter anderem namhafte Unternehmensberater wie Bain and Company sowie Boston Consulting (BCG) involviert waren, seien eingestampft worden. In Sachen Zusammenarbeit mit BCG war es das Projekt, dessen Ziel die Entwicklung der Anlage-App ”Vestivity” war, die unter de Sanctis´ Vorgänger Carl von Rohr begonnen und viele Millionen Entwicklungskosten verschlungen hatte. 

”Wir müssen mit unserem Expertenwissen unsere wiederkehrenden Probleme selber lösen”, so de Sanctis´ Forderung. Er sagte, dass die Cost-Income-Ratio seines Bereichs im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahres-Quartal um 1,4 Prozentpunkte gesunken sei, und zwar wegen geringerer Berater- und Reisekosten. ”Wir haben in Sachen Kosten geliefert”, kommentierte er. Insgesamt fielen die Erträge im ersten Quartal dieses Jahres bei der Privatbank der DeuBa im Vergleich zum ersten Quartal 2023 um zwei Prozent, während die Kosten um vier Prozent zurückgingen. 

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