Immobilientochter der DZ Bank von Hackern angegriffen

Betroffen ist nach einem Medienbericht die DG Immobilien Management (DGIM), die geschlossene Immobilienfonds betreut. 
Die Einschläge kommen näher | Foto: picture alliance / allOver/MEV | Karl Thomas
Die Einschläge kommen näher | Foto: picture alliance / allOver/MEV | Karl Thomas
Reuters

Eine Immobilientochter der DZ Bank ist Opfer einer schweren Cyberattacke geworden. Das sagte eine Sprecherin des Spitzeninstituts der Volks- und Raiffeisenbanken am Wochenende der Nachrichtenagentur Reuters. Sie bestätigte damit einen Bericht der ”Rheinischen Post”. ”Es sind keine Daten der DZ Bank betroffen”, betonte die Sprecherin zugleich.

Betroffen ist dem Bericht zufolge die DG Immobilien Management (DGIM), die geschlossene Immobilienfonds betreut. Dabei könnten ”personenbezogene Daten von Anlegern abgeflossen sein”, zitiert das Blatt aus einem Brief der DGIM an die betroffenen Kunden. Demnach könnten nicht nur Adressdaten, sondern etwa auch Geburts- und Kontendaten oder Steuernummern abgeflossen sein. Die Rede ist von Zehntausenden von Anlegern bundesweit, die über die Volksbanken Produkte der DGIM erworben haben.

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Es handelt sich dabei den Angaben nach um geschlossene Immobilienfonds - also Anteile von Gebäudekomplexen, die speziell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind und bei denen die Zahl der Anleger begrenzt ist. Ob auch andere Anbieter von Immobilienfonds betroffen sind, sei nicht bekannt, so die ”Rheinische Post”.

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