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Credit Suisse will mehrere Top-Manager auswechseln

Die Schweizer Bank will sich neu aufstellen. Das hat nun wohl personelle Folgen. Das Institut selbst hält sich bedeckt, drei Namen stehen jedoch im Raum.

Das Logo der Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich. | Foto: picture alliance/KEYSTONE | WALTER BIERI

Bei der krisengeplagten Credit Suisse steht einem Zeitungsbericht zufolge ein Umbau des Spitzenmanagements im Raum. Die ”NZZ am Sonntag” berichtete unter Berufung auf ungenannte Quellen, Finanzchef David Mathers, Chefjurist Romeo Cerutti und der Leiter des Asien-Pazifik-Geschäfts, Helman Sitohang, stünden vor dem Abschied.

Noch keine Entscheidung getroffen

Die Bank erklärte dazu lediglich, bei der bereits bekanntgegebenen Umsetzung der neuen Strategie beschäftigten sich Geschäftsleitung und Verwaltungsrat auch mit dem Thema Nachfolgeplanung und Ernennungen für gewisse leitende Positionen. ”Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass der Verwaltungsrat noch keine Entscheidung getroffen hat, und wir werden zu gegebener Zeit kommunizieren.”

Seit Jahren befindet sich die Credit Suisse im Umbau, doch eine Reihe von Fehlschlägen und Affären haben das Institut zum Sorgenkind Nummer eins der europäischen Bankbranche gemacht. Für das Auftaktquartal hatte die Bank erneut einen Verlust in Aussicht gestellt.

Vor allem teure Rechtsfälle veranlassten den Vermögensverwalter für Millionäre und Milliardäre zu der überraschenden Gewinnwarnung. Aber auch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der Wertverlust einer Beteiligung und Bremsspuren im Tagesgeschäft setzen der Bank zu.

2022 wird für die Credit Suisse ein ”Übergangsjahr”

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