FinanzBusiness

Commerzbank setzt mit Swatch weitere "Bezahluhr" ein

Das Institut unterstützt bereits drei Uhrenhersteller, die eine Zahlungsfunktion unterstützen. Jetzt kommt die Schweizer Plastikuhr hinzu.

Eine Swatch-Uhr mit Bezahlfunktion. | Foto: Swatch

Die Commerzbank erweitert ihr Portfolio an Uhren, mit denen man auch an der Ladenkasse kontaktlos bezahlen kann. Als, eigenen Angaben zufolge erste Bank in Deutschland, ermöglicht sie ihren Kunden jetzt auch, mit einer Swatch die Rechnung zu begleichen.

Wir sind die erste Bank in Deutschland, die SwatchPay anbietet. Damit erhalten unsere Kunden das breiteste Angebot zum Thema Mobiles Bezahlen im deutschen Markt.

Arno Walter, Bereichsvorstand der Commerzbank

"Wir sind die erste Bank in Deutschland, die SwatchPay anbietet. Damit erhalten unsere Kunden das breiteste Angebot zum Thema Mobiles Bezahlen im deutschen Markt", sagt Bereichsvorstand Arno Walter, bei der Commerzbank auch verantwortlich für Karten und innovative Bezahlverfahren, laut Mitteilung des Instituts.

Neben dem Marktführer Apple unterstützt die Commerzbank über die Mastercard auch die Bezahllösungen der Fitnessuhrenhersteller Garmin und Fitbit.

Mit dem Schritt erweitert sich die Möglichkeit in Deutschland mit einem Wearable zu bezahlen. Auch der schwedische Hersteller Fidesmo bietet in Deutschland Armbänder, Uhren und Ringe an, mit denen kontaktlos bezahlt werden kann. Voraussetzung ist die App Vimpay, die eine virtuelle Kreditkarte mit einem bestehenden Bankkonto verknüpft.

Bezahlen Sie doch einfach mit Ihrem Ring, Ihrem Armband oder Ihrer Uhr, sagt Ulrich Dreefs

Swatch hat mit Vimpay neuen Zahlungsdienstleister gefunden 

Kontaktloses Bezahlen hat hierzulande nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie Auftrieb erhalten.

Mehr von FinanzBusiness

Banken sehen sich für beginnenden Geldboten-Streik gewappnet

Während Dortmunder Volksbank und Stadtsparkasse München sich gut vorbereitet wähnen, ist man bei der Hamburger Sparkasse und der Nassauischen Sparkasse gar nicht vom Warnstreik betroffen. Größere Institute wie Commerzbank und ING empfehlen Kunden im Vorfeld bereits den Umstieg auf andere Zahlweisen.

Sparkassen halten zu Verbandsentscheidung

Der Deutsche Sparkassen und Giroverband (DSGV) hat den Kryptowährungen beziehungsweise dem Handel damit eine Absage erteilt. Eine Umfrage von FinanzBusiness zeigt: Die einzelnen Sparkassen sehen das ähnlich.

Bitpanda dementiert abweichende Zahl der Kündigungen

Offiziell heißt es, Bitpanda habe rund 270 Mitarbeitern gekündigt. Im Netz kursierende, stark abweichende Zahlen bezeichnet das Unternehmen als ”reine Spekulation”. Auch zum Tag des Rauswurfs äußert sich Bitpanda gegenüber FinanzBusiness.

Stühlerücken im Vorstand der Solarisbank

Wie geplant zieht Payment-Expertin Chloé Mayenobe in den Vorstand des Fintech ein - übernimmt aber auch mehr Aufgaben. Gleichzeitig verlässt Chief Commercial Officer Jörg Diewald den Banking-as-a-Service-Anbieter ”aus persönlichen Gründen”.

Lesen Sie auch

Mehr dazu