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Bundeszentralamt für Steuern verschlampt Liste mit Cum-Ex-Verdächtigen

Zehn Jahre lang lag dem Bundeszentralamt für Steuern eine Liste mit verdächtigen Cum-Ex-Modellen vor. Doch erst jetzt übergab das Amt sie an Ermittler in Köln - vermutlich zu spät.

Stempel mit der Aufschrift Kapitalertragsteuer. (Symbolbild) | Foto: picture alliance/Bildagentur-online

Zehn Jahre lang lag dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) eine Liste vor, auf der die Beamten verdächtige Cum-Ex-Modelle notiert hatten. Doch die Behörde teilte die Unterlagen erst jetzt mit der Staatsanwaltschaft in Köln. Viele der Fälle könnten daher verjährt sein, weil über zehn Jahre lang keine Ermittlungen aufgenommen wurden. Das haben Recherchen von Süddeutscher Zeitung und WDR ergeben.

Die Excel-Tabelle mit 566 Zeilen, die ursprünglich im November 2009 erstellt wurde, soll die Namen von Fonds und Banken, Finanzfirmen und Stiftungen enthalten, die sich mutmaßlich an Aktiengeschäften zulasten der Staatskasse beteiligt haben.

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