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Daniel Quinten beerbt Gerhard Hofmann im BVR-Vorstand

Der 46-Jährige KPMG-Partner übernimmt beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Anfang kommenden Jahres die Hofmann-Ressorts Sicherungseinrichtung, Recht sowie Steuerrecht.

Gerhard Hofmann und sein Nachfolger Daniel Quinten (v.l.n.r.) | Foto: BVR

Beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) steht ein Wechsel im Vorstand an. Gerhard Hofmann, verantwortlich für die Ressorts Sicherungseinrichtung, Recht sowie Steuerrecht, scheidet im Februar kommenden Jahres zu seinem 65. Geburtstag aus – vorher wird er noch seinen Nachfolger einarbeiten: Daniel Quinten. Der 46-Jährige tritt sein neues Amt zum 1. Januar an, wie der BVR mitteilt.

Erfahrungen bei KPMG und der Bundesbank

Quinten ist seit 2014 Partner bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in München und hat dort das EZB-Office der KPMG aufgebaut, dessen Co-Leitung der Volkswirt bis heute innehat. Zudem ist er Co-Leiter des Risk & Treasury Beratungs- und Prüfungsteams von KPMG im Bereich Financial Services.

Ausschlaggebend für seine Nominierung beim BVR dürften auch seine Erfahrungen bei der Deutschen Bundesbank gewesen sein, wo er ab 2006 zunächst das Büro des Vizepräsidenten steuerte und von 2011 bis 2013 dann die Abteilung Bankenaufsichtsrecht und internationale Bankenaufsicht anführte. 

Von der Finanz- bis zur Corona-Krise

Hofmann kam 2008 von der Bundesbank zum BVR und verlässt den Verband auf eigenen Wunsch. Man habe seinem Wunsch "schweren Herzens entsprochen", sagt der Vorsitzende des BVR-Verwaltungsrats, Veit Luxem, in einer Mitteilung.

"Herr Hofmann steuerte die Sicherungseinrichtung des BVR souverän durch die Finanz- und auch durch die aktuelle Coronakrise und trug durch sein vorausschauendes Handeln ganz wesentlich zur Stabilität der genossenschaftlichen Finanzgruppe bei", betont er. Das BVR-Sicherungssystem in seiner heutigen dualen Ausgestaltung trage seine Handschrift.

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