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Klarna kauft Social-Shopping-Plattform Hero

Mit dem Schritt setzt der Bezahldienstleister auf ein eigenes E-Commerce-Umfeld. Dank der Plattform sollen die Grenzen von Online- und Offline-Shopping verschwimmen.

Sebastian Siemiatkowski, CEO von Klarna | Foto: Klarna

Das schwedische Fintech Klarna übernimmt die Social-Shopping-Plattform Hero. Die bestehenden Produkte von Hero sind ab sofort für alle Klarna Händler verfügbar. Die 250.000 an Klarna angeschlossenen Händler können künftig auf die Dienste von Hero zugreifen und dort eigene Inhalte und Bewertungen zu Produkten erstellen und Beratungen in Echtzeit anbieten.

Die über 100 Hero-Mitarbeiter werden übernommen, heißt es in einer Mitteilung.

Wir sehen eine große Chance darin, die bestehende Plattform und das Know-how von Hero zu nutzen, und so Händlern die Möglichkeit zu bieten ihr Fachpersonal in den Filialen zu globalen Markenbotschafter*innen zu machen.

Sebastian Siemiatkowski, CEO von Klarna

"Wir sehen eine große Chance darin, die bestehende Plattform und das Know-how von Hero zu nutzen, und so Händlern die Möglichkeit zu bieten ihr Fachpersonal in den Filialen zu globalen Markenbotschafter*innen zu machen", sagt Sebastian Siemiatkowski, CEO von Klarna. "Dadurch können wir ein völlig neues hybrides Einkaufserlebnis schaffen, das Verbraucher*innen ermöglicht ihre Kaufentscheidungen als Teil einer umfassenden und personalisierten Shopping-Erfahrung zu tätigen."

Hero mit Sitz in London und New York wurde 2015 gegründet und setzt auf die Verzahnung virtueller Kunden und dem stationären Einzelhandel in einem ineinander übergreifenden Einkaufserlebnis.

Die Akquisition folgt auf andere Zukäufe, nachdem Klarna kürzlich den Vergleichs-Shopping-Service Shoptail übernommen hatte, mit dem Händler Online-Werbung anbieten können. Zuletzt hatte Klarna in einer zweiten Finanzierungsrunde in diesem Jahr 639 Mio. US-Dollar gesichert, um seine Expansion zu beschleunigen.

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