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BayernLB verkauft ihre Anteile an der Bayern Card-Services an die DKB

Das Geschäft mit Debit- und Kreditkarten bleibt zwar innerhalb des Konzerns - wird aber der Tochter DKB zugeschlagen. Operativ soll der Deal keine Auswirkungen haben.

Stephan Winkelmeier, Vorstandsvorsitzender, BayernLB | Foto: BayernLB

Die BayernLB hat ihre Anteile an der Bayern Card-Services GmbH (BCS) in Höhe von 50,1 Prozent mit Wirkung zum 1. Oktober 2021 an ihre Tochter DKB verkauft.

Auslöser sind offenbar strategische Gründe. Ein Sprecher sagte auf Nachfrage von FinanzBusiness, dass sich operativ durch den Deals nichts verändern werde. Die Übertragung der Anteile sei weder mit einem Standortwechsel noch mit Veränderungen in der Geschäftspolitik verbunden. Zum Kaufpreis machte die BayernLB keine Angaben.

Geschäft mit Privatkunden wird bei der DKB konzentriert

Zuvor hatte Stephan Winkelmeier, Vorstandsvorsitzender der BayernLB, in einer gemeinsamen Mitteilung der Unternehmen erklärt, dass es der Landesbank bei dem Verkauf vor allem um "eine klare Aufgabenverteilung im Konzern" geht. Diese sei Teil der 2019 begonnenen Neuausrichtung des Instituts.   

Die DKB ist als Digitalbank mit mehr als 4,8 Millionen Privatkunden geschäftlich deutlich enger mit der BCS verzahnt als die BayernLB-Kernbank.

Stephan Winkelmeier, Vorstandsvorsitzender, BayernLB

"Die DKB ist als Digitalbank mit mehr als 4,8 Millionen Privatkunden geschäftlich deutlich enger mit der BCS verzahnt als die BayernLB-Kernbank", machte Winkelmeier deutlich. "Durch den Verkauf der Anteile verfügt die BCS mit der DKB und den bayerischen Sparkassen über eine Gesellschafterstruktur mit hoher Kompetenz im Privatkundengeschäft."

Die BCS bleibt somit ein Gemeinschaftsunternehmen der BayernLB-Gruppe und der bayerischen Sparkassen. Die öffentlich-rechtlichen Institute halten weiterhin 49,9 Prozent der Anteile.

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