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Wachstum bei Firmenkrediten in der Eurozone auch im Juni schwach

Das Kreditwachstum betrug 1,9 Prozent verglichen mit der Vorjahresperiode. Die Geldmenge M3 erhöhte sich um 8,3 Prozent.

Blick auf die Bankenmetropole Frankfurt. | Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Michael Probst

Das Wachstum bei den Firmenkrediten in der Eurozone ist auch im Juni vergleichsweise schwach geblieben. Die Banken vergaben im Juni wie schon im Vormonat 1,9 Prozent mehr Kredite an Unternehmen verglichen mit der Vorjahresperiode, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag mitteilte.

Zum Jahresstart hatte das Plus noch bei rund 7 Prozent gelegen. Bei den Juni-Zahlen muss allerdings berücksichtigt werden, dass im vergangenen Jahr auf Grund der ersten Pandemiewelle in Europa die Firmen noch besonders stark nach Darlehen nachgefragt hatten. An Privathaushalte vergaben die Banken im Juni 4 Prozent mehr Darlehen als vor Jahresfrist, nach 3,9 Prozent im Mai.

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Die Geldmenge M3 erhöhte sich im Juni um 8,3 Prozent. Ökonomen hatten ein Plus von 8,2 Prozent erwartet. Zu M3 zählen unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten und Geldmarktpapiere. Volkswirte verfolgen die Entwicklung von M3 genau. Ein starker Anstieg der Messgröße kann auf mittlere bis lange Sicht auf eine höhere Inflation hindeuten.

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