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Börsendienst erhebt Betrugsvorwürfe gegen Grenke

Der zu Fraser Perring gehörende Börsendienst Viceroy wirft dem Finanzdienstleister unter anderem Geldwäsche vor.

Die Vorstandsvorsitzende der Grenke AG: Antje Leminsky | Foto: Grenke AG

Der Leasing- und Finanzdienstleistungskonzern Grenke AG ist heute unter Druck geraten. Der Börsendienst Viceroy wirft der Firma unter anderem Bilanzfälschung und Geldwäsche vor, worüber der Spiegel berichtet. Grenke soll Firmen überteuert von mit ihr verbundenen Unternehmen gekauft haben und mit dubiosen Partnern kooperieren. Das Unternehmen hat die Vorwürfe dem Spiegel zufolge zurückgewiesen. Eine Anfrage von FinanzBusiness bleib bis zum frühen Abend unbeantwortet.

Hinter Viceroy steht der Shortseller Fraser Perring, der wegen seiner umstrittenen Börsengeschäfte und kritischen Analysen - unter anderem zu Wirecard - bekannt ist.

Als Reaktion auf die Vorwürfe brach der Kurs der im MDax gelisteten Grenke AG um 19 Prozent ein - so stark wie zuletzt 2001. Das Unternehmen aus Baden-Baden hatte in den vergangenen Monaten stark unter der Corona-Krise gelitten und unter anderem einen Gewinneinbruch von fast 60 Prozent verzeichnen müssen.

Der Gewinn von Grenke bricht ein 

Auch bei den Grenke-Aktien ist Perring "short" positioniert und profitiert somit von den fallenden Kursen.

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