FinanzBusiness

Finanzdienstleister Grenke sieht erste Belebung beim Neugeschäft

Inwiefern sich das Geschäft normalisiert, sei noch nicht absehbar. Deshalb bleibt das MDax-Unternehmen weiterhin dabei, keine Prognose für das laufende Geschäftsjahr zu machen.

Antje Leminsky, Konzernchefin Grenke AG Foto: Grenke

Der Finanzdienstleister Grenke AG sieht nach starken Einbrüchen des Neugeschäfts im April und Mai erste Anzeichen einer Besserung. "Wir sehen, dass sich die Lage in vielen Regionen etwas entspannt hat. Bei unserem Neugeschäft haben wir im Juni eine erste Belebung gesehen", sagte die Konzernchefin Antje Leminsky am Donnerstag in Baden-Baden bei der Vorlage erster Eckdaten für das vergangene Quartal.

Bei unserem Neugeschäft haben wir im Juni eine erste Belebung gesehen.

Antje Leminsky, CEO, Grenke AG

"Ob wir von einem Trend sprechen können, wird weiter stark von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängen." Derzeit sei noch nicht abzusehen, ob und wie schnell sich das Geschäft in Richtung Normalisierung bewegt, hieß es weiter. Eine Prognose für das laufende Jahr sei deshalb weiter nicht möglich.

Die im MDax notierte Aktie gab seit Ende 2019 wegen der Furcht vor hohen Kreditausfällen infolge der Corona-Pandemie um 26 Prozent nach - und damit deutlich stärker als der Index.

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