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Großbanken bauten im ersten Halbjahr 19.000 Jobs auf

Die größten europäischen und US-Banken haben in diesem Jahr bisher mehr Stellen geschaffen, um die durch die Corona-Pandemie gestiegenen Anfragen zu bewältigen. Nur vier Institute bauten Jobs ab, darunter auch eine deutsche Bank.

Die Großbanken Barclays und HSBC an Londons Canary Wharf. | Foto: picture alliance/empics

Die meisten der 15 größten Banken in den USA und Europa haben in der ersten Jahreshälfte 2020 ihre Mitarbeiterzahl vergrößert. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf Unternehmensdaten.

Demnach haben acht Banken mehr Stellen geschaffen und vier haben sie reduziert. Die meisten Neueinstellungen verzeichnete Barclays, die Ende Juni etwa 7200 Personen mehr auf der Gehaltsliste hatte als sechs Monate zuvor.

HSBC baut am meisten ab

Auch die US-Banken Wells Fargo (+6500), Bank of America (+4700) und die Citigroup (+4000) stellten demnach kräftig ein. Die vier Banken, die Stellen abbauten sind die Deutsche Bank (-800), die britische Natwest (-1300), die französische BNP Paribas (-1800) und die britische HSBC (-2600).

Grund für den Stellenaufbau sei die erhöhte Nachfrage nach Krediten und anderen Services aufgrund der Corona-Pandemie gewesen, hieß es.

Für die Bankenmitarbeiter ist das nur vorläufig eine gute Nachricht. So habe Barclays mitgeteilt, bis Ende September auf Entlassungen zu verzichten. Bei Wells Fargo will man ernsthaft Kosten reduzieren, sobald sich die Krise abschwächt.

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