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PBB-Aktionäre stimmen Ausschüttung einer zweiten Dividende zu

Fast alle Anteilsschein-Inhaber gaben grünes Licht. Vorstandschef Andreas Arndt bekräftigte gegenüber den Aktionären seine Jahresprognose. Für 2022 erwartet er ein solides Neugeschäft.

Andreas Arndt, Vorstandsvorsitzen der PBB | Foto: Deutsche Pfandbriefbank

Die Aktionäre der Deutschen Pfandbriefbank (PBB) haben der Ausschüttung einer zweiten Dividende in diesem Jahr fast komplett zugestimmt. 99,99 Prozent der Anteilsinhaber gaben grünes Licht für die Ausschüttung des Gewinnanteils von 0,32 Euro pro Aktie. Am 15. Dezember soll die Dividende dann ausgezahlt werden.

Bereits im Mai hatte das Institut eine Dividende in Höhe von 0,26 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Derzeit bewegen wir uns am oberen Rand der Ergebnisprognose.

Andreas Arndt, PBB-Vorstandsvorsitzender

Im Vorfeld der Abstimmung hatte Vorstandschef Andreas Arndt noch einmal die Ergebnisprognose für das laufende Jahr in Höhe von 180 bis 220 Mio. Euro bekräftigt. "Derzeit bewegen wir uns am oberen Rand dieser Einschätzung", sagte Arndt.

Deutsche Pfandbriefbank schaut optimistischer in die Zukunft

Teils besorgte Anfragen von Aktionären nach möglichen Verwerfungen auf den Immobilienmärkten durch die anhaltende Corona-Pandemie konterte der PBB-Chef mit dem Verweis auf die differenzierte Auslegung des Portfolios.

Bei Hotelfinanzierungen haben wir die Preisübertreibungen in den Jahren 2018 und 2019 nicht mitgemacht.

Andreas Arndt, PBB-Vorstandsvorsitzender

So habe man beispielsweise in den vergangenen Jahren den Anteil der zu finanzierenden Einzelhandelsimmobilien von 7,5 Mrd. auf aktuell nur noch 3,6 Mrd. Euro. Bei Hotelfinanzierungen habe die PBB "die Preisübertreibungen in den Jahren 2018 und 2019 nicht mitgemacht" und bewege sich ausschließlich im Prime-Segment. Für das kommende Jahr rechnet Arndt mit einem "soliden Neugeschäft".

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