FinanzBusiness

Zukunft von Markus Pertlwieser im Qonto-Management ist wohl ungewiss

Viel ist noch nicht über die Auswirkungen des Kaufs von Penta durch Qonto bekannt. Dennoch hat FinanzBusiness erste Infos von den Unternehmen erhalten - die allerdings im Nachhinein teils revidiert wurden.

Markus Pertlwieser | Foto: Penta

(Ergänzt: Position Pertlwiesers im Unternehmen und korrigiert: Lizenz-Partnerschaft mit Solarisbank)

Ein Zusammenschluss von Unternehmen - insbesondere von Wettbewerbern - geht meist mit personellen Änderungen im Management oder Vorstand einher. So auch bei dem Kauf der B2B-Neobank Penta durch den französischen Konkurrenten Qonto. Nun hat das Unternehmen allerdings für Unklarheit bezüglich der langfristigen Managementsituation gesorgt.

Markus wird weiterhin als strategischer Berater für das Management von Qonto/Penta tätig sein.

Sprecher von Qonto zu FinanzBusiness

Ursprünglich hieß es von Qonto zu FinanzBusiness: ”Markus Pertlwieser wird in den kommenden Monaten mit den Gründern von Qonto und dem Managementteam von Penta an der Integration der beiden Unternehmen arbeiten. Danach wird Markus weiterhin als strategischer Berater für das Management von Qonto/Penta tätig sein”. Inzwischen hat Qonto diese Aussagen allerdings zurückgezogen - es sei noch nicht klar, wie sich das Management langfristig zusammensetzt und ob Pertlwieser im Management bleibt.

Qonto übernimmt Penta

Penta-CPO Zörner wechselt ins Qonto-Management

Darüber hinaus erfuhr FinanzBusiness, dass die Gründer von Penta Aktionäre von Qonto werden. Lukas Zörner, Mitbegründer und Chief Product Officer von Penta, wird außerdem Mitglied des Executive Committee von Qonto.

Auch bei der Lizenz-Partnerschaft könnte sich etwas Grundlegendes ändern. Qonto nutzt aktuell den Europäischen Pass seiner Zahlungslizenz in Frankreich für das deutsche Geschäft. Was mit der Lizenz-Partnerschaft Pentas mit der Solarisbank passiert, ist aktuell noch unklar.

Weitere Einzelheiten zur Integration von Penta in die Geschäftsabläufe und -strukturen von Qonto würden derzeit von den Teams beider Unternehmen ausgearbeitet.

Penta: Vom frechen Underdog zum europäischen Player

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