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Krypto-Börse Coinbase vervielfacht Gewinn im ersten Quartal - Handel mit Dogecoin kommt

Elon Musk lässt Bitcoin-Kurs absacken. Wegen Umweltbedenken aufgrund des hohen Stromverbrauchs will Tesla keine Bitcoin-Zahlungen mehr akzeptieren.

Dogecoin | Foto: picture alliance / NurPhoto | Beata Zawrzel

Coinbase, die größte US-Handelsplattform für Cyber-Währungen wie Bitcoin, hat dank des Krypto-Booms zu Jahresbeginn glänzende Geschäfte gemacht.

Im ersten Quartal stieg der Gewinn auf 771 Mio. (638 Mio. Euro) Dollar und legte damit im Jahresvergleich um mehr als das Zwanzigfache zu. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss in San Francisco mitteilte. Die Erlöse kletterten von 191 Mio. auf 1,8 Mrd. Dollar.

Coinbase kündigte zudem an, seine Plattform bald für Dogecoin zu öffnen. Das ließ die Witz-Kryptowährung zunächst kräftig steigen. Der erste Geschäftsbericht seit dem fulminanten Börsengang im April unterstreicht, wie der Handel mit Kryptowährungen zuletzt brummte. Ob dies so bleibt und das von Transaktionsgebühren abhängende Geschäftsmodell von Coinbase langfristig hohe Gewinne liefern kann, steht auf einem anderen Blatt.

Tesla-Chef Musk äußert Umweltbedenken

Am Donnerstag ließ die Mitteilung von Tesla-Chef Elon Musk, sein Konzern werde wegen Umweltbedenken aufgrund des hohen Stromverbrauchs keine Bitcoin-Zahlungen mehr akzeptieren, den Kryptomarkt einbrechen. Auch Coinbase geriet dabei unter Druck. Die Aktie liegt 18 Prozent unter ihrem Einstandskurs beim Börsengang.

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