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Chef-Dealmaker in New York verlässt die Deutsche Bank

Drew Goldman tritt nach insgesamt 22 Jahren im Investment-Banking ab - ohne Nachfolger: Seine Aufgaben sollen künftig regional verantwortet werden, für Europa zuständig sind Berthold Fürst und Henrik Johnsson.

Zentrale der Deutschen Bank in New York | Foto: picture alliance / NDZ/STAR MAX/IPx | NDZ/STAR MAX/IPx

Der oberste Dealmaker der Deutschen Bank in New York, Drew Goldman, tritt ab. Seine Aufgaben sollen von regionalen Chefs im Investment Banking übernommen werden, hieß es in einem Reuters vorliegenden internen Dokument. Ein Sprecher der Bank bestätigte die Informationen.

Deutsche Bank verteilt Aufgaben regional

Goldman blickt auf eine 22-jährige Karriere bei dem größten deutschen Geldhaus zurück und war zuletzt Global Head of Investment Banking Coverage and Advisory. Nun wolle er sich neuen Herausforderungen außerhalb des Investment-Bankings stellen, erklärte Mark Fedorcik, Co-Chef im Investment Banking des Instituts.

Der bisherige Co-Chef für M&A-Geschäfte, Bruce Evans, wird nun die Leitung des Bereichs Investment Banking Coverage and Advisory in Amerika übernehmen. Evans gilt mit seiner 15-jährigen Erfahrung bei der Deutschen Bank auch als Veteran der Branche. Er leitete seit vergangenem Jahr als Co-Chef die M&A-Geschäfte. In Europa sind Berthold Fürst und Henrik Johnsson zuständig für Investment Banking Coverage and Advisory. In Asien verantwortet Mayooran Elalingam den Bereich.

Rückgang im M&A-Markt

Die Umstrukturierung fällt mit einer drastischen Verschlechterung der Geschäftslage im M&A-Geschäft zusammen. Der deutsche Branchenprimus spürt wie viele seiner Wettbewerber den Rückgang der globalen M&A-Geschäfte.

Die Volatilität der Märkte und die Unsicherheit, die der Krieg in der Ukraine und die Zinserhöhungen verursacht haben, ließen geplante Fusionen und Unternehmensübernahmen in den vergangenen Monaten platzen.

Deutsche Bank sieht M&A-Aktivitäten mittelfristig wieder auf Vor-Krisen-Niveau

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