FinanzBusiness

Christian Sewing wirbt für Konsolidierung im Bankenmarkt

Dass Fusionen und Übernahmen innerhalb der europäischen Bankenlandschaft derzeit nicht vorankommen, ist aus Sicht des Deutsche-Bank-Chefs nicht nur eine Sache der Politik. Sewing übt Selbstkritik: Ein Teil der Probleme sei hausgemacht.

Christian Sewing | Foto: picture alliance / Ulrich Baumgarten | Ulrich Baumgarten

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hat für eine Konsolidierung des europäischen Bankensektors geworben. ”Die Zahl europäischer Banken muss geringer werden”, sagte er auf einer Konferenz - räumte zugleich ein, dass er auf dem Weg dahin mehrere Hürden sieht: Die Finanzinstitute müssten zuerst in den eigenen Häusern für Ordnung sorgen, erklärte er.

Eine Banken- und Kapitalmarktunion würde zwar die Konsolidierung vereinfachen, doch eine Bankenunion sei nicht die einzige Voraussetzung für Übernahmen und Fusionen in der Branche.

Bereits registriert? Login.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag

Erhalten Sie einen kostenfreien Zugang für 21 Tage.
Es wird keine Kreditkarte benötigt und Ihr Probezugang endet automatisch nach Ablauf des Probezeitraums.

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie unsere täglichen Newsletter
  • Zugang zu unserer App
Ein Fehler ist aufgetreten. Probieren Sie Später nochmal.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten von FinanzBusiness für 140 € pro Quartal. (149,80 € inkl. MwSt)

Hier abonnieren

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang für sich und Ihr Team.

Starten Sie heute Ihr kostenloses Unternehmens-Probe-Abo

Mehr von FinanzBusiness

Digitalisierung sorgt für neue Verbündete

Auf der Handelsblatt-Tagung „Zukunft Retail Banking 2022“ berichten Marion Höllinger, Philipp Gossow und Thomas Schauffler über ihren Blick auf das Filialgeschäft. An das Ende der Bankfiliale glauben sie nicht, aber an eine Weiterentwicklung.

Unicredit prüft den Ausstieg aus Russland

Die italienische Großbank will ihre russische Tochtergesellschaft dem Vernehmen nach verkaufen - hält sich aber auch eine Rückkauf-Option offen, für den Fall, dass sich die Lage in Russland wieder stabilisiert.

Genossen bringen Wallet auf den Weg

Die genossenschaftlichen Banken wollen ihrer Kundschaft den Handel mit und das Verwahren von Krypto-Assets grundsätzlich ermöglichen, dies hat der Verband entschieden. Der IT-Dienstleister Atruvia und die DZ Bank arbeiten an einem entsprechenden Produkt. Es soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen.

Lesen Sie auch

Mehr dazu

Neueste Nachrichten