FinanzBusiness

"Das Risiko war immer da, jetzt ist es eingetreten", sagt Philipp Sandner

Der Professor an der Frankfurt School ordnet im Gespräch mit FinanzBusiness die aktuellen Entwicklungen am Krypto-Markt ein und meint: Manche Geschäftsmodelle werden nun zurecht aussortiert - aber die Technologie hat sich unter Druck bewährt.

Philipp Sandner | Foto: Frankfurt School of Finance & Management

Preisverfall beim Bitcoin: Die bekannteste aller Kryptowährungen rutschte zuletzt unter der Markt von 20.000 Dollar, auch andere Währungen haben in den vergangenen Wochen massiv an Wert verloren. Bei weniger bekannten Coins soll der Verlust laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) im Vergleich zu ihren Höchstständen 2021 sogar mehr als 90 Prozent ausmachen. Der Crash des Stablecoins Terra, der stets einen Dollar wert sein sollte, sowie der dazugehörige volatile Token Luna haben diese Entwicklung angefeuert.

Das alles verunsichert nicht nur Anleger - auch Kryptofirmen kommen unter Druck. So kann dass deutsche Fintech Nuri zurzeit nur dabei zusehen, wie die US-Krypto-Lending-Plattform Celsius die ”Ertragskonten” seiner Nutzer einfriert. Das gleiche passiert gerade bei einer zweiten großen Plattform: Babel Finance. Die große US-Kryptobörse Coinbase kündigte zudem Entlassung von mehr als 1.000 Mitarbeitenden an.

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