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Kampf um Talente treibt Kosten im Investmentbanking der Deutschen Bank

Ein starkes Handelsgeschäft bescherte dem Institut im ersten Quartal 2022 Ertragswachstum in der Investmentbank - trotz eines Einbruchs im Beratungsgeschäft. Die Profitabilität des Segments wurde durch hohe Lohnkosten gedrückt.

Foto: picture alliance / Daniel Kalker

Die Erträge im Investmentbanking-Geschäft der Deutschen Bank sind im ersten Quartal um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 3,3 Mrd. Euro gestiegen. Dabei war das starke Handelsgeschäft - insbesondere im Fixed Income und Währungsbereich (Fixed Income and Currencies) - maßgeblicher Treiber, mit einem Ertragszuwachs von 15 Prozent zum Vorjahresquartal.

Das Beratungsgeschäft mit Kapitalerhöhungen bzw. Börsengängen ließ hingegen kräftig Federn. Der Bereich ”Origination & Advisory” verzeichnete einen Rückgang um 28 Prozent. Trotz des starken Rückgangs allgemeiner M&A-Aktivitäten im ersten Quartal erzielte die Bank im M&A-Geschäft eine Ertragssteigerung von 80 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch das Geschäft mit Finanzinstitutionen war nach Angaben der Bank robust.

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