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Aktivierung des antizyklischen Puffers ist wie Anziehen der Handbremse, meint die Deutsche Kreditwirtschaft

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) hat die am Mittwoch bekanntgewordenen Pläne von BaFin und Bundesbank scharf kritisiert. Nach Angaben der BaFin belasten die neuen Regeln die Finanzinstitute zusätzlich mit 22 Mrd. Euro.

Das Logo der DK. | Foto: Die Deutsche Kreditwirtschaft

In einer Stellungnahme hat die Deutsche Kreditwirtschaft die Entscheidung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mißbilligt, dass die Institute zusätzliche Kapitalpuffer bilden müssen. Bis zum 1. Februar 2023 sind die Banken und Sparkassen aufgefordert, den antzyklischen Kapitalpuffer von Null Prozent auf 0,75 Prozent aufzufüllen, Immobilienkredite müssen sogar mit zwei Prozent unterlegt werden. Nach BaFin-Berechnungen führt das zu Belastungen von insgesamt 22 Mrd. Euro für die Institute in Deutschland.

Die Aktivierung des Antizyklischen Kapitalpuffers auf 0,75 Prozent kommt zur Unzeit. Die Erholung der deutschen Wirtschaft ist mit hoher Unsicherheit behaftet und bedarf einer dynamischen Kreditvergabe vor allem an Unternehmen.

Aus der Stellungnahme der Deutschen Kreditwirtschaft

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