Aus für Corperate Research der NordLB

Im Zuge ihrer Neuausrichtung wird die Norddeutsche Landesbank (NordLB) einen Teil ihrer Analysen zum Jahresende einstellen. In Zukunft wolle man sich vermehrt auf Sektor- und Regionalstudien im künftigen Kerngeschäft konzentrieren, sagt Pressesprecher Mario Gruppe FinanzBusiness.
Blick auf den Eingang der Nord/LB in Hannover | Foto: Nord/LB
Blick auf den Eingang der Nord/LB in Hannover | Foto: Nord/LB

Im Rahmen ihrer Restrukturierung stellt die NordLB das Corperate Research zum Jahresende ein. Das sagte Pressesprecher Mario Gruppe FinanzBusiness auf Nachfrage. In dem betroffenen Bereich, der Aktien, Unternehmensanleihen, Fonds und Indizes auf Analysebasis bewertet, arbeiten zehn Mitarbeiter. Dazu kommen vier externe Mitarbeiter des bisherigen Kooperationspartners Alster Research. Diese haben für ihre Auswertungen rund 220 Unternehmen, vor allem aus dem Eurostoxx 50, Dax oder MDax auf dem Schirm.

Die betroffenen Mitarbeiter würden überwiegend in anderen Bereichen des NordLB-Research tätig bleiben, sagte Gruppe. Im gesamten Research-Bereich der Landesbank sind 35 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Börsen-Zeitung hatte zuerst über die Veränderungen im Research der Landesbank berichtet.

Sektor- und Regionalstudien künftig im Fokus

Seit mehreren Jahren ist die Landesbank dabei, sich neu aufzustellen. Dazu zählt laut Gruppe auch der Researchbereich. In Zukunft wolle man sich vermehrt auf Sektor- und Regionalstudien im künftigen Kerngeschäft konzentrieren. Außerdem werde es weiterhin Analysen zur Konjunktur-, Zins- und Wechselkursentwicklung geben.

Da sich die Bank verkleinere, könnten im Research nicht mehr alle bisherigen Leistungen angeboten werden. "Wir sind in Gesprächen mit renommierten Anbietern für derartige Produkte und werden hier in absehbarer Zeit eine gute Lösung präsentieren", sagte Gruppe mit Blick auf die Kunden, die auf die bisherigen Analysen angewiesen sind.

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