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Solarisbank strebt im kommenden Jahr an die Börse

Vorstandschef Roland Folz peilt das dritte Quartal 2022 für den IPO an - allerdings nicht in Frankfurt. Schwarze Zahlen seien in naher Zukunft aber nicht in Sicht.

Das Logo der Solarisbank | Foto: Solarisbank

Die Solarisbank plant im kommenden Jahr den Gang an die Börse. Wie Vorstandschef Roland Folz dem Handelsblatt sagte, könnte es im dritten Quartal 2022 so weit sein.

"Bis zur Jahresmitte wollen wir IPO-ready sein", sagte Folz. Wahrscheinlich werde der Börsengang nicht in Frankfurt erfolgen. "Wir gehen dorthin, wo das Investorenumfeld für Technologie- und Wachstumsunternehmen am stärksten ist", sagte der Chef des Fintechs.

Wachstum und Investitionen stehen im Vordergrund

In Europa sei das vor allem in Amsterdam und London der Fall. Schwarze Zahlen werde das Unternehmen vorerst nicht aufweisen. "Wir werden auf mittlere Sicht keinen Gewinn schreiben", so Folz. Im Fokus stünden Wachstum und Investitionen in die europäische Plattform.

Die Solarisbank hat bei der jüngsten Finanzierungsrunde 190 Milo. Euro gesammelt und wurde mit 1,4 Mrd. Euro bewertet. Das Berliner Institut ist ist spezialisiert auf Software-as-a-Service-Lösungen und bietet anderen Fintechs ihre Banklizenz an.

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