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Krisenkonzern Evergrande verpasst weitere Zinszahlung

Nachdem Evergrande im September bereits zwei Zinszahlungen verpasst hatte, kam der Konzern Anleihegläubigern zufolge neuen Zahlungsverpflichtungen nicht nach.

Gebäude von Evergrande in Shenzen, China | Foto: picture alliance / AA | Miguel Candela Poblacion

Der wankende Immobilienriese China Evergrande ist seinen Anleihegläubigern erneut fällige Zinszahlungen schuldig geblieben.

Damit verstärkte der Krisenkonzern erneut die Sorge vor einem Flächenbrand am Immobiliensektor, da in nächster Zeit eine Reihe von Zahlungsverpflichtungen fällig werden. "Wir sehen weitere Ausfälle voraus, wenn sich das Liquiditätsproblem nicht deutlich verbessert", teilte die Maklerfirma CGS-CIMB mit. Auch andere Bauträger mit schwächerer Bonität hätten derzeit Schwierigkeiten bei der Refinanzierung.

Nachdem Evergrande im September bereits zwei Zinszahlungen verpasst hatte, kam der Konzern Anleihegläubigern zufolge neuen Zahlungsverpflichtungen nicht nach. Den Angaben zufolge standen Kuponzahlungen in Höhe von insgesamt 148 Mio. Dollar (128 Mio. Euro) für Anleihen mit den Laufzeiten April 2022, April 2023 und April 2024 an.

Von Evergrande war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

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