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Jörg Kukies öffnet Investmentfonds für Blockchain-Technologie

Der Finanzstaats-Sekretär will es Investmentfonds künftig ermöglichen, Kryptoanteilsscheine zu begeben. In die Umsetzung sind auch die Länder und Branchenverbände mit einbezogen.

Finanzstaatssekretär Jörg Kukies | Foto: picture alliance/dpa | Arne Dedert

Anteile an Investmentfonds sollen künftig auch mit Hilfe der Blockchain-Technologie als Kryptofondsanteile an den Markt gebracht werden können.

Die geplante Regelung schafft so den Rahmen für mehr Innovation und technologischen Fortschritt zum Nutzen der Branche und der Anleger.

Jörg Kukies, Finanz-Staatssekretär

So solle der Fondsstandort Deutschland nach vorne gebracht werden, sagte Finanz-Staatssekretär Jörg Kukies der Nachrichtenagentur Reuters. "Die geplante Regelung schafft so den Rahmen für mehr Innovation und technologischen Fortschritt zum Nutzen der Branche und der Anleger."

Kukies plant eine Verordnung

Geregelt werden soll dies über eine Verordnung, für die von Dienstag an die Länder sowie Verbände einbezogen werden. Anbieter von Investmentfonds sollen elektronische Anteilsscheine künftig auch durch Eintragung in ein Kryptowertpapierregister als sogenannte Kryptofondsanteile begeben können.

Anfang Juni war bereits ein Gesetz zur Einführung rein elektronischer Wertpapiere in Kraft getreten.

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Mit den Änderungen soll das Fondsgeschäft digitaler werden. Elektronische Wertpapiere reduzieren zudem Kosten. Bislang mussten Wertpapiere immer auf einer Urkunde in Papierform basieren. Mittlerweile ist aber auch die Eintragung bei einem Zentralverwahrer oder einem von Depotbanken geführten Register möglich, ebenso in Kryptowertpapierregistern, die auf der Blockchain-Technologie beruhen.

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