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Verdachtsmeldungen auf Geldwäsche bei N26 häufen sich

Darauf deuten sich häufende Verdachtsmomente aus mehreren bundesweiten Ermittlungsbehörden hin, schreibt das Handelsblatt.

Foto: picture alliance / imageBROKER | Moritz Wolf

Die Berliner Neobank N26 steht erneut im Verdacht, von Kriminellen in Zusammenhang mit Geldwäsche benutzt worden zu sein. Das geht aus Daten von der beim Zoll angesiedelten, Financial Investigation Unit (FIU) hervor, die als Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz analysiert, berichtet das Handelsblatt und beruft sich auf eine Meldung der Wirtschaftswoche und eigene Recherchen.

Darauf deuten sich häufende Verdachtsmomente aus mehreren bundesweiten Ermittlungsbehörden hin, schreibt das Handelsblatt und beruft sich auf entsprechende Rückmeldungen.

"Für das Jahr 2021 lässt sich feststellen, dass die N26 Bank im Vergleich zu anderen Banken häufig der Absender der Geldwäscheverdachtsmeldungen ist, die durch die FIU an das LKA Niedersachsen übersandt werden", zitiert das Handelsblatt etwa das LKA Niedersachsen.

N26 habe die Sicherheitsmaßnahmen zuletzt "nochmals deutlich erhöht und verstärkt", zitiert die Zeitung eine Sprecherin der Bank.

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Sowohl der bayrische Genossenschaftsverband als auch der dortige Sparkassenverband machen der Neobank heftige Vorwürfe. Im Gespräch mit FinanzBusiness ist von mehreren Tausend Betrugsfällen die Rede, die über N26 laufen sollen. Die Neobank selbst sei für die Banken kaum zu erreichen, so die Kritik.

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