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Sozialgericht kritisiert Finanzberater-Modell der Deutschen Bank

In einem konkreten Fall entschieden die Richter, das ein angeblich selbstständiger Berater im Privatkundengeschäft gar nicht so selbstständig arbeitet. Die Bank legt nun Berufung gegen das Urteil ein.

Die Doppeltürme der Zentrale der Deutschen Bank spiegeln sich im Bildschirm eines Smartphones. | Foto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst

Ein Urteil des Sozialgerichts Frankfurt zieht ein Berater-Modell der Deutschen Bank in Zweifel. Das Institut stützt sich im Privatkundengeschäft - meist da, wo es keine eigenen Filialen mehr hat - auf ein System von rund 1300 selbstständigen Finanzberatern, die als Handelsvertreter gelten. Sie werden nur nach Geschäftsabschluss bezahlt - Sozialversicherungsbeiträge fallen also nicht an.

In einem konkreten Fall haben die Richter nun entschieden, dass einer der Berater kein echter Selbstständiger ist und damit sehr wohl sozialversicherungspflichtig (Az. S 18 BA 93/18). Die Bank soll die Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen. Das Handelsblatt hatte als erstes über das Urteil berichtet.

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