FinanzBusiness

Revolut erlaubt das Arbeiten von der Urlaubsinsel

Die Neobank erlaubt ihren Mitarbeitern dort zu arbeiten, wo andere Leute Urlaub machen. Allerdings nur achteinhalb Wochen im Jahr.

Arbeiten, wo andere Urlaub machen, ist für Mitarbeiter der Neobank Revolut kein Problem mehr. (Symbolbild) | Foto: picture alliance / Zoonar | Dasha Petrenko

Homeoffice ist das eine - die auch in Deutschland präsente britische Neobank Revolut geht aber noch einen Schritt weiter: Sie erlaubt ihren weltweit 2000 Angestellten auch im Ausland zu arbeiten.

Nach einem Jahr hinter verschlossenen Türen glauben wir, dass diese neue Richtlinie zum großen Erfolg unter unseren Revoluters wird. Unser Produkt ist grenzenlos und so wollen wir auch unsere internationale Teams gestalten – mit einem flexiblen Arbeitsplatzkonzept über Länder hinweg.

Jim MacDougall, VP People bei Revolut

"Nach einem Jahr hinter verschlossenen Türen glauben wir, dass diese neue Richtlinie zum großen Erfolg unter unseren Revoluters wird. Unser Produkt ist grenzenlos und so wollen wir auch unsere internationale Teams gestalten – mit einem flexiblen Arbeitsplatzkonzept über Länder hinweg", sagte Jim MacDougall, VP People bei der Neobank.

Besseres Employer Branding

"Remote Working" sei ein Wunsch vieler Mitarbeiter gewesen, so Revolut. Ihn zu erfüllen, sorge für ein besseres Employer Branding, verspricht sich das Fintech. 

Die Pflicht ins Büro zu kommen, haben Revolut-Angestellte, darunter auch die 80 im Berliner Büro Beschäftigten, schon seit Februar nicht mehr. Sie können frei entscheiden, ob sie von zu Hause arbeiten wollen oder nicht. 70 Prozent der Bürofläche will das Fintech in "gemeinsame Räume für flexiblere Zusammenarbeit" umwandeln. Demnächst auch in Berlin.

Revolut baut Büros um und führt das "hybride" Homeoffice ein 

60 Kalendertage im Jahr

Dem Remote-Working sind jedoch Grenzen gesetzt: Nämlich 60 Kalendertage im Jahr, also rund achteinhalb Wochen. Revolut begründete dies mit geltenden Vorschriften für Unternehmenssteuern, Einwanderung, Einkommenssteuer und Sozialversicherung in den unterschiedlichen Ländern.

Dafür sind die Hürden gering: Lediglich eine Woche vorab ist ein interner Antrag zu stellen und der direkte Vorgesetzte zu informieren, dann ist die Arbeit aus dem Ausland möglich.

Mehr von FinanzBusiness

Banken sehen sich für beginnenden Geldboten-Streik gewappnet

Während Dortmunder Volksbank und Stadtsparkasse München sich gut vorbereitet wähnen, ist man bei der Hamburger Sparkasse und der Nassauischen Sparkasse gar nicht vom Warnstreik betroffen. Größere Institute wie Commerzbank und ING empfehlen Kunden im Vorfeld bereits den Umstieg auf andere Zahlweisen.

Sparkassen halten zu Verbandsentscheidung

Der Deutsche Sparkassen und Giroverband (DSGV) hat den Kryptowährungen beziehungsweise dem Handel damit eine Absage erteilt. Eine Umfrage von FinanzBusiness zeigt: Die einzelnen Sparkassen sehen das ähnlich.

Bitpanda dementiert abweichende Zahl der Kündigungen

Offiziell heißt es, Bitpanda habe rund 270 Mitarbeitern gekündigt. Im Netz kursierende, stark abweichende Zahlen bezeichnet das Unternehmen als ”reine Spekulation”. Auch zum Tag des Rauswurfs äußert sich Bitpanda gegenüber FinanzBusiness.

Stühlerücken im Vorstand der Solarisbank

Wie geplant zieht Payment-Expertin Chloé Mayenobe in den Vorstand des Fintech ein - übernimmt aber auch mehr Aufgaben. Gleichzeitig verlässt Chief Commercial Officer Jörg Diewald den Banking-as-a-Service-Anbieter ”aus persönlichen Gründen”.

Lesen Sie auch

Mehr dazu