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Girokonten-Bestand der Bezirkssparkasse Reichenau stieg 2020 auf neuen Rekordwert

Vor allem das kostenlose Privatkonto ist sehr gefragt. Überdurchschnittliche Entwicklungen wurden auch beim Wertpapiergeschäft erzielt.

v.l.n.r.: Johann Roth (Vorstandvorsitzender bis 31.12.2020), Günter Weber (Vorstandsvorsitzender seit 01.01.2021) und Alexander Bertram (Mitglied des Vorstands seit 01.01.2021 | Foto: Sparkasse Reichenau

Während viele Institute Kunden an Neo- oder Direktbanken verlieren, wächst bei der Bezirkssparkasse Reichenau die Zahl der neu eröffneten Girokonten weiter an. Im Jahr 2020 wurden 1.400 neue Girokonten eröffnet. Dies entspricht einem Wachstum von 5 Prozent, die Gesamtsumme liegt nun bei 16.750. Dieser teilt sich in 14.520 Privatgirokonten und 2.230 Geschäftsgirokonten auf. Damit konnte der Rekordwert des Vorjahres übertroffen werden.

Am meisten gefragt, so teilte es das Institut mit Sitz auf der größten Insel im Bodensee mit, war erneut das kostenlose Privatgirokonto. Dieses ist laut dem Produktblatt auf der Webseite ein reines Online-Konto inklusive Dispokredit und eine kostenlose Sparkassen-Card.

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Geschäftsjahr 2020

Weiterhin teilte das Institut mit, dass 2020, wie in den Jahren zuvor, Zuwächse in den wichtigsten Geschäftsfeldern verzeichnet wurden. So stieg die Bilanzsumme nun 1,4 Mrd. Euro (+9,5 Prozent). Die Kundeneinlagen wuchsen um 13,1 Prozent auf nun 93 Mio. Euro. Das Wertpapiergeschäft legte mit 63 Prozent überdurchschnittlich zu. Das Kreditgeschäft verzeichnete mit einem Anstieg um 67 Mio. Euro (+5,8 Prozent) auf 1,25 Mrd. Euro.

Weitere Informationen zur Kostenseite sowie zum Gesamtergebnis und der Risikobewertung konnte die Bank auf Nachfrage von FinanzBusiness nicht machen, da der Jahresabschluss noch nicht aufgestellt sei.

Die Bezirkssparkasse, die zum Januar 2021 145 Mitarbeiter, davon 86 Vollzeit-Mitarbeiter, 45 Teilzeit-Mitarbeiter und 11 Auszubildende beschäftigt, stand per Ende 2019 - damals noch mit einer Bilanzsumme von 1,2 Mrd. Euro - auf Platz 290 des vom Deutschen Sparkassen- und Giroverbands herausgegebenen Rankings.

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