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Was lief bei der DVB-Bank aus dem Ruder?

Im Rückblick zeigen Recherchen von FinanzBusiness, dass sich das milliardenschwere Schiffsportfolio als großes Klumpenrisiko erwies. Auch die Rolle der Aufsicht muss hinterfragt werden.

Ein Tanker für Gaslieferungen | Foto: dpa Picture Alliance

Bei der Rekonstruktion des Zusammenbruchs der DVB Bank fallen vor allem die Jahre 2016 und 2017 auf. In diesen beiden Jahren musste die DVB Risikovorsorge in der Größenordnung von 1,1 Mrd. Euro bilden, von der sich die auf Verkehrsfinanzierungen spezialisierte Bank aus Frankfurt nicht mehr erholte. Eine bittere Entwicklung, denn in den fünf Jahren davor blieb die Risikovorsorge innerhalb einer vertretbaren Grenze, und die Bank schrieb Gewinne.

2017 entpuppte sich schließlich für den ehemals stolzen deutschen Transportfinanzierer als Schicksalsjahr. Nach einem Minus von 730 Mio. Euro wollte die DZ Bank, die Eigentümerin der DVB, die Zustände bei der Tochter nicht länger tolerieren. Die DZ Bank leitete einen Prozess ein, der letztendlich zu der Abwicklung der Bank führt, wie FinanzBusiness bereits berichtet hat.

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