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Schuldschein-Markt wird auch 2021 stark bleiben, sagt eine LBBW-Studie

Die Landesbank rechnet mit einem Volumen von 20 Mrd. Euro für das nächste Jahr. Auch die Nachfrage nach "grünen Schuldscheinen" steigt.

Die LBBW-Zentrale in Stuttgart

Trotz der Corona-Pandemie wird die Nachfrage nach deutschen Schuldscheinen auch 2021 hoch bleiben. Das ist das Fazit einer Studie der LBBW, die für das kommende Jahr von einem Schuldscheindarlehensvolumen von rund 20 Mrd. Euro ausgeht.

Zum Vergleich: 2019 hatte das Segment ein Rekordvolumen von bis 27 Mrd. Euro erreicht, nachdem 135 Unternehmen in dem Jahr Schuldscheine emittiert hatten. Und obwohl der Schuldscheinmarkt 2020 durch den Ausbruch der Corona-Pandemie im März einen kräftigen Dämpfer bekam, hat sich das Segment laut der LBBW wieder erholt.

Unternehmen kehren zu den Schuldscheinen zurück


"Seit dem Herbst hat das Geschäft deutlich angezogen. Es kehrten die ersten Unternehmen außerhalb des deutschsprachigen Raums zurück und es gibt auch wieder Debüttransaktionen von Unternehmen, die bislang noch keine Schuldscheindarlehen angeboten haben," bemerkte LBBW-Analystin Barbara Ambrus in einer Mitteilung. Folglich rechnet die LBBW mit einem Volumen für 2020 von 19,5 Mrd. Euro dank rund 100 neuer Schuldscheine.
 

Seit dem Herbst hat das Geschäft deutlich angezogen. Es kehrten die ersten Unternehmen außerhalb des deutschsprachigen Raums zurück und es gibt auch wieder Debüttransaktionen von Unternehmen, die bislang noch keine Schuldscheindarlehen angeboten haben.

Barbara Ambrus, Analystin bei der LBBW

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