FinanzBusiness

Marcus Vitt erneut zum Vorsitzenden des Bankenverbands Hamburg gewählt

Donner & Reuschel-Chef unterstrich, dass die Banken auf den Anstieg von notleidenden Krediten vorbereitet sind.

Marcus Vitt, Sprecher des Vorstands beim Bankhaus Donner & Reuschel. Foto: Donner & Reuschel

Der Bankenverband Hamburg, eine Vereinigung von Privatbanken in der Hansestadt, hat Marcus Vitt für weitere drei Jahres als seinen Vorsitzenden wiedergewählt. Vitt ist Sprecher des Vorstands beim Bankhaus Donner & Reuschel und steht dem Verband mit seinen 55 privaten Mitgliedsbanken seit 2014 vor.

"Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich darauf, den Verband als Vorsitzender im Team mit bekannten und neuen Vorstandskollegen in den nächsten Jahren strategisch und organisatorisch weiter zu entwickeln", sagte Vitt in einer Mitteilung nach seiner Wiederwahl.

Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich darauf, den Verband als Vorsitzender im Team mit bekannten und neuen Vorstandskollegen in den nächsten Jahren strategisch und organisatorisch weiter zu entwickeln.

Marcus Vitt, Vorsitzender des Bankenverbands Hamburg

Als Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden wurden erneut Stefan Otto, Bereichsvorstand Mittelstandsbank Nord der Commerzbank, und Peter Rentrop-Schmid, Partner bei M.M. Warburg, bestätigt. Neben Vorstandswahlen und Satzungsfragen haben die Mitglieder des Verbands beschlossen, den Weg zu einer Konsolidierung mit anderen Landesverbänden im Norden zu ermöglichen.


Banken seien auf Anstieg von notleidenden Kredit vorbereitet

Mit Blick auf die aktuellen Themen - nämlich Sustainable Finance und Digitalisierung - sagte Vitt: "Die staatlichen Hilfsprogramme sind und waren richtig, müssen künftig aber zielgerichteter sein, um den Transformationsprozess der deutschen Wirtschaft nachhaltig zu gestalten. So sind Investitionen in eine klimaneutrale Wirtschaft und in neue Technologien der beste Weg, das Klima zu schützen, den digitalen Umbau zu gestalten und Europas Wirtschaft auf Augenhöhe mit den USA und China zu halten."

Vitt sagte zudem, er rechne mit einem Anstieg von notleidenden Krediten im Zuge der Corona-Pandemie, auf die die Banken jedoch vorbereitet seien.

Die staatlichen Hilfsprogramme sind und waren richtig, müssen künftig aber zielgerichteter sein, um den Transformationsprozess der deutschen Wirtschaft nachhaltig zu gestalten. So sind Investitionen in eine klimaneutrale Wirtschaft und in neue Technologien der beste Weg, das Klima zu schützen, den digitalen Umbau zu gestalten und Europas Wirtschaft auf Augenhöhe mit den USA und China zu halten.

Marcus Vitt, Vorsitzender des Bankenverbands Hamburg


Ebenfalls in den Verband-Vorstand gewählt wurden Christian Kühn, Partner bei der Berenberg Bank; Dirk Schröder, Gebietsleiter Nord Santander Consumer Bank; Urs Waschkeit, Leiter Unternehmenskunden Region Nord BNP Paribas; sowie erneut Stefan Ermisch, CEO der Hamburg Commercial Bank, Stefan Knoll, Sprecher der Geschäftsleitung Nord der Deutschen Bank, und Jörg Kube, Regionalbereichsleiter Nord der UniCredit Bank.

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