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Christian Meissner geht von Julius Bär zur Credit Suisse

Die schweizerische Großbank baue damit ihr Investmentbanking-Geschäft aus, hieß es in verschiedenen Medienberichten.

Gebäude der Credit Suisse in Zürich | Foto: picture alliance/KEYSTONE

Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat einen neuen Top-Banker: Christian Meissner verstärkt ab sofort das Geschäftsfeld der "reichen Unternehmenskunden" und berät fortan bei Firmenübernahmen und Kapitalmarkttransaktionen, schreibt das Handelsblatt (Dienstagsausgabe).

Der Österreicher werde laut Handelsblatt in seiner neuen Position vom Standort Zürich aus tätig sein.

Meissner kommt von Julius Bär

Meissner wechselt von der Schweizer Privatbank Julius Bär, die seinen Weggang "mit sofortiger Wirkung" in einer Mitteilung verkündete. Dort war er zuletzt Mitglied des Verwaltungsrats.

Der 51-Jährige ist im Investmentbanking beheimatet. Vor seiner Tätigkeit für Julius Bär war er knapp 9 Jahre Global Head of Corporate and Investment Banking bei der Bank of America Merill Lynch, wie er in seinem LinkedIn-Profil angibt. Frühere Stationen umfassen leitende Positionen bei Lehman Brothers und Goldman Sachs.

Die beruflichen Pläne von Christian Meissner haben sich kurzfristig verändert - und wir verstehen, dass sich manchmal unerwartete Gelegenheiten ergeben. Wir haben uns auf seine Mitarbeit gefreut und bedauern sein Ausscheiden.

Romeo Lacher, Präsident des Verwaltungsrates von Julius Bär

Romeo Lacher, Präsident des Verwaltungsrates von Julius Bär, kommentierte Meissners überraschende Entscheidung: "Die beruflichen Pläne von Christian Meissner haben sich kurzfristig verändert - und wir verstehen, dass sich manchmal unerwartete Gelegenheiten ergeben. Wir haben uns auf seine Mitarbeit gefreut und bedauern sein Ausscheiden. Wir danken Christian Meissner und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft."

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