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Finanzinvestor stockt Beteiligung bei Commerzbank auf

Nach Cerberus geht auch die Capital Group über die 5-Prozent-Hürde.

Schriftzug der Commerzbank | Foto: picture alliance / Fotostand

Bei der Commerzbank hat nach Cerberus ein weiterer Finanzinvestor seine Beteiligung auf mehr als fünf Prozent aufgestockt. Die Capital Group habe ihren Anteil Ende September auf 5,31 Prozent erhöht, teilte die Commerzbank am Dienstag in Frankfurt mit. Bei der letzten Meldung vor der Berührung der Fünf-Prozent-Schwelle hatte das Unternehmen im Februar 4,82 Prozent an der Bank gehalten.

Cerberus hatte die Commerzbank-Führung über Monate hinweg scharf für ihre Geschäftspolitik und die enttäuschende Gewinnentwicklung kritisiert. Angesichts des anhaltenden Drucks warfen der bisherige Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann und Vorstandschef Martin Zielke Anfang Juli hin. 

Bei der Commerzbank treten CEO und Aufsichtsratschef zurück

Das Kontrollgremium führt inzwischen der frühere LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter, und unter seiner Leitung hat die Bank auch einen Nachfolger für Zielke gefunden: Zum Jahreswechsel soll der bisherige Privatkundenchef der Deutschen Bank, Manfred Knof, die Führung der Commerzbank übernehmen.

Ex-Deutsch-Banker Manfred Knof steht künftig an der Spitze der Commerzbank 

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Das freiwillige Übernahmeangebot war im zweiten Anlauf erfolgreich. Eine Investorenvereinbarung setzt dem Vorstand der Bank allerdings klare Ziele. Der bislang kritische Investor Petrus Advisers will sich nach den Worten von Managing Partner Till Hufnagel künftig zurückhalten, wie er FinanzBusiness sagte.

KfW will mehr private Investoren überzeugen

Die staatliche Förderbank möchte Türöffner zu einer neuen Assetklasse werden - aber damit auch wichtige Projekte unterstützen. Rendite steht dabei nicht im Vordergrund, sagt Jan Martin Witte, Abteilungsleiter für Beteiligungsfinanzierungen in der KfW Entwicklungsbank.

Wallstreet-Online verstärkt die zweite Führungsebene

Schwerpunkte der neu geschaffenen Stellen liegen im Bereich Human Resources, Customer Service & Operations sowie Finance & Controlling. So will das Unternehmen seine Vorbereitungen auf den ”Smartbroker 2.0” absichern.

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