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Bei Wirecard klaffte eine Prüfungslücke

Bundestagsdokumente zeigen: Trotz verdächtiger Kreditvergaben wurde bei der Wirecard AG nicht genau geprüft. Derweil hat das erste Tochterunternehmen des insolventen Bezahldienstleisters wohl einen Käufer gefunden.

Wirecard in Aschheim | Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

Schon lange steht der Verdacht im Raum, dass der Bilanzbetrug bei Wirecard hätte gestoppt werden können - wenn die Prüfer genauer hingeschaut hätten.

Neben der BaFin richtet sich die Kritik auch an die Bundesbank. Beide stuften die Wirecard AG nach "umfangreichen, gemeinsamen Prüfungen" im Jahr 2017 und einem im Januar 2019 abgeschlossenen Inhaberkontrollverfahren als Technologieunternehmen und nicht als Finanzholding ein. Das zeigt eine Antwort der Bundesregierung vom 5. August auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Damit versäumten es die Prüfer wohl, eine Lücke in der Aufsicht zu schließen, die andere durchaus füllen wollten.

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