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Wirecard-Skandal zieht weitere Kreise

Unternehmen spricht mit kreditgebenden Banken. Anleihegläubiger sind Dienstag in Konferenz-Call. Unbestätigten Medienberichten zufolge drohen Ex-Vorständen Haftbefehle. Aktie setzt Talfahrt fort. Den suspendierten COO Jan Marsalek setzt Wirecard nun gänzlich vor die Tür.

Firmenzentrale in Aschheim bei München | Foto: picture alliance/Sven Hoppe/dpa

Der Skandal um mögliche Bilanzfälschungen bei der Wirecard AG setzt sich auch in dieser Woche fort. Während die zuständige Staatsanwaltschaft prüft und Ex-Vorständen sogar Haftbefehle drohen könnten, ist der Kurs des im Dax notierten Zahlungsdienstleisters ungebremst auf Talfahrt.

Unterdessen reiben sich Aufsichtsbehörden wie auch kreditgebende Banken die Augen und fragen sich, wie es soweit kommen konnte. "Wir sind nicht effektiv genug gewesen, um zu verhindern, dass so etwas passiert", räumte der Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Felix Hufeld, bei einer Bankenkonferenz in Frankfurt ein. "Wir befinden uns mitten in der entsetzlichsten Situation, in der ich jemals einen Dax-Konzern gesehen habe."

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