FinanzBusiness

Wirecard-Skandal zieht weitere Kreise

Unternehmen spricht mit kreditgebenden Banken. Anleihegläubiger sind Dienstag in Konferenz-Call. Unbestätigten Medienberichten zufolge drohen Ex-Vorständen Haftbefehle. Aktie setzt Talfahrt fort. Den suspendierten COO Jan Marsalek setzt Wirecard nun gänzlich vor die Tür.

Firmenzentrale in Aschheim bei München | Foto: picture alliance/Sven Hoppe/dpa

Der Skandal um mögliche Bilanzfälschungen bei der Wirecard AG setzt sich auch in dieser Woche fort. Während die zuständige Staatsanwaltschaft prüft und Ex-Vorständen sogar Haftbefehle drohen könnten, ist der Kurs des im Dax notierten Zahlungsdienstleisters ungebremst auf Talfahrt.

Unterdessen reiben sich Aufsichtsbehörden wie auch kreditgebende Banken die Augen und fragen sich, wie es soweit kommen konnte. "Wir sind nicht effektiv genug gewesen, um zu verhindern, dass so etwas passiert", räumte der Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Felix Hufeld, bei einer Bankenkonferenz in Frankfurt ein. "Wir befinden uns mitten in der entsetzlichsten Situation, in der ich jemals einen Dax-Konzern gesehen habe."

Bereits registriert? Login.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag

Erhalten Sie einen kostenfreien Zugang für 21 Tage.
Es wird keine Kreditkarte benötigt und Ihr Probezugang endet automatisch nach Ablauf des Probezeitraums.

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie unsere täglichen Newsletter
  • Zugang zu unserer App
Ein Fehler ist aufgetreten. Probieren Sie Später nochmal.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten von FinanzBusiness für 140 € pro Quartal. (149,80 € inkl. MwSt)

Hier abonnieren

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang für sich und Ihr Team.

Starten Sie heute Ihr kostenloses Unternehmens-Probe-Abo

Mehr von FinanzBusiness

Banken sehen sich für beginnenden Geldboten-Streik gewappnet

Während Dortmunder Volksbank und Stadtsparkasse München sich gut vorbereitet wähnen, ist man bei der Hamburger Sparkasse und der Nassauischen Sparkasse gar nicht vom Warnstreik betroffen. Größere Institute wie Commerzbank und ING empfehlen Kunden im Vorfeld bereits den Umstieg auf andere Zahlweisen.

Sparkassen halten zu Verbandsentscheidung

Der Deutsche Sparkassen und Giroverband (DSGV) hat den Kryptowährungen beziehungsweise dem Handel damit eine Absage erteilt. Eine Umfrage von FinanzBusiness zeigt: Die einzelnen Sparkassen sehen das ähnlich.

Bitpanda dementiert abweichende Zahl der Kündigungen

Offiziell heißt es, Bitpanda habe rund 270 Mitarbeitern gekündigt. Im Netz kursierende, stark abweichende Zahlen bezeichnet das Unternehmen als ”reine Spekulation”. Auch zum Tag des Rauswurfs äußert sich Bitpanda gegenüber FinanzBusiness.

Stühlerücken im Vorstand der Solarisbank

Wie geplant zieht Payment-Expertin Chloé Mayenobe in den Vorstand des Fintech ein - übernimmt aber auch mehr Aufgaben. Gleichzeitig verlässt Chief Commercial Officer Jörg Diewald den Banking-as-a-Service-Anbieter ”aus persönlichen Gründen”.

Lesen Sie auch

Mehr dazu