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Corona-Krise sorgte im März für Schub bei Bargeldnachfrage

Deutsche horten zu Beginn der Corona-Krise noch mehr Milliarden unter dem Kopfkissen, zeigt Analyse

Foto: Colourbox

Die Menschen in Deutschland sind zu Beginn der Corona-Krise einer Studie zufolge ins Bargeld geflüchtet. Die Krise scheine dazu zu führen, dass die Menschen noch mehr Bargeld unter das Kopfkissen legten, erklärte die Direktbank ING Deutschland, wie aus einer Analyse der Beratungsfirma Barkow Consulting im Auftrag der Bank hervorgeht.

Corona-Sondereffekt im März

Der Umlauf von Scheinen und Münzen im Euroraum stieg im März um fast 100 Milliarden Euro oder 8 Prozent. Verglichen mit der Entwicklung in den Vormonaten Januar und Februar lasse sich ein "Corona-Sondereffekt" von etwa 30 Milliarden Euro ausweisen. Davon entfielen etwa 20 Prozent beziehungsweise 6 Milliarden Euro auf Privathaushalte in Deutschland.

Auch die Bundesbank hatte zu Beginn der Krise zunächst einen Anstieg der Nachfrage nach Scheinen und Münzen festgestellt. Anschließend seien die Volumina aber wieder deutlich zurückgegangen.

Bargeldvermögen in Deutschland 2019 um 15% gestiegen

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