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Vivid knackt die 100-Millionen-Euro-Marke

Die Berliner Finanzplattform bekommt in einer Finanzierungsrunde 15 Mio. Euro aus dem Silicon Valley. Damit steigt die Unternehmensbewertung auf über 100 Mio. Euro.

Artem Yamanov, Mitgründer von Vivid Money | Foto: Vivid Money

Vivid Money bekommt frisches Geld. In einer Finanzierungsrunde bekommt die Berliner Finanzplattform 15 Mio. Euro, die für die weitere Expansion und Produktentwicklung eingesetzt werden sollen.

Damit ist Vivid nun 100 Mio. Euro wert. Das Geld kommt aus dem Silicon Valley von Ribbit Capital.

"Seit den Anfängen von Ribbit sind wir bestrebt, die talentiertesten Fintech-Teams der Welt zu unterstützen und sind überaus begeistert, nun auch Vivid Money in unserer Familie willkommen zu heißen", sagte Nikolay Kostov, Partner bei Ribbit Capital in einer Mitteilung.

Seit den Anfängen von Ribbit sind wir bestrebt, die talentiertesten Fintech-Teams der Welt zu unterstützen und sind überaus begeistert, nun auch Vivid Money in unserer Familie willkommen zu heißen.

Nikolay Kostov, Partner bei Ribbit Capital

Die Risikokapitalgesellschaft ist auf Fintechs fokussiert ist und hat auch in Robinhood, Nubank und Coinbase investiert.

Produkterweiterung und Expansion geplant

"Die Partnerschaft mit Ribbit Capital gibt uns noch mehr Möglichkeiten, unser Produkt in all seinen Facetten zu vervollständigen", sagt Artem Yamanov, Mitgründer von Vivid Money, zu der Serie-A-Finanzierungsrunde. Der Spar- und Anlagemarkt für Privatkunden in Europa sei reif für neue Innovationen, da er "zugleich gigantisch und altmodisch ist", so Yamanov in einer Mitteilung des Unternehmens.

Die Partnerschaft mit Ribbit Capital gibt uns noch mehr Möglichkeiten, unser Produkt in all seinen Facetten zu vervollständigen.

Artem Yamanov, Mitgründer von Vivid Money

Nach nur wenigen Monaten haben man sich bereits von der Konkurrenz abheben können. "Mit dieser Finanzierungsrunde sind wir unserem Ziel, ein unvergleichliches Investmentprodukt in ganz Europa anzubieten, einen großen Schritt näher gekommen", sagt der Vivid-Gründer.

Die Smartphone-Bank ist in diesem Jahr in Deutschland gestartet und hat den Anspruch, die Grenzen zwischen Banking und Investitionen aufzuheben.

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Gegenüber der Konkurrenz will man sich über die Benutzererfahrung sowie finanzielle Anleitungen zu fundierten Anlageentscheidungen abheben.

Konkurrenz für N26

Das frische Geld von Ribbit soll neben den Expansionsplänen in Europa auch für die Entwicklung eines kompletten Investmentprodukts innerhalb der App genutzt werden. Dazu soll es laut Vivid auch eine kostenlose Metallkarte und ein Stock-Rewards-Programm geben - ein Konzept, dass verdächtig an den deutschen Platzhirschen N26 erinnert.

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Zuletzt hat Vivid in Deutschland ihre Funktionen erweitert und sogenannte Shared Pockets eingeführt.

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