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Aufsichtsratschef der Gestalterbank tritt zurück

Markus Grimm nennt persönliche Gründe für seine Entscheidung. Bis zur Vertreterversammlung im Juli soll sein bisheriger Stellvertreter Karl-Hans Petersen-Fritz das Gremium leiten.

Markus Grimm | Foto: Volksbank - Die Gestalterbank

Markus Grimm tritt als Aufsichtsratschef der Volksbank eG – Die Gestalterbank zurück. Laut Mitteilung des Instituts nannte er persönliche Gründe dafür, wird im Gremium aber weiterhin mitarbeiten: ”Wir freuen uns, dass seine Expertise dem Aufsichtsrat auch in Zukunft erhalten bleibt.”

Bis zur konstituierenden Aufsichtsratssitzung nach der Vertreterversammlung am 7. Juli übernimmt satzungsgemäß zunächst der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Hans Petersen-Fritz den Aufsichtsratsvorsitz.

Grimm führte das Kontrollgremium seit der letzten Fusion

Grimm war bis Ende 2021 im Hauptberuf Geschäftsführer der Mall-Unternehmensgruppe mit Sitz in Donaueschingen und engagierte sich parallel über viele Jahre als Aufsichtsrat der Volksbank Schwarzwald Baar Hegau. Als das Institut vor rund zwei Jahren mit der Volksbank in der Ortenau zur Volksbank eG – Die Gestalterbank fusionierte, rückte er an die Spitze des Kontrollgremiums - und macht nun den Weg frei für einen Neuanfang.

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Bei der Vertreterversammlung im Juli soll es nicht nur um seinen Nachfolger gehen, sondern auch um eine Verkleinerung des Aufsichtsrats. Anfangs, im Zuge der Fusion, waren zunächst alle 45 Mitglieder der Vorgängerinstitute übernommen worden. Das wird jetzt, wie geplant, korrigiert. Der Mitteilung zufolge geht es runter auf 27 Mitglieder. Ein entsprechender Vorschlag werde der Vertreterversammlung zum Beschluss vorgelegt, heißt es.

Der Co-Vorstandsvorsitzende Markus Dauber, der Ende April überraschend seinen Abschied verkündet hatte, wird zu diesem Zeitpunkt schon weg sein. Wer auf ihn folgt, ist noch nicht bekannt.

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