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Ride Capital gewinnt prominente Investoren

Neben den in der Fintech-Szene aktiven Business Angels Lea-Sophie Cramer und Verena Pausder gehört auch ein bekannter Fußballspieler zu den Geldgebern.

Verena Pausder, Christine Kiefer und Lea-Sophie Cramer (v.l.n.r.) | Foto: Ride Capital

Ride Capital bekommt insgesamt 3 Mio. Euro von prominenten Business Angels: Lea-Sophie Cramer, Verena Pausder sowie Business Angel und Profifußballspieler Mario Götze investieren in das Fintech. Pausder und Cramer wollen neben dem Geld auch ihr Know-how und ihre Netzwerke in die weitere Entwicklung von Ride einbringen.

Das von Christine Kiefer und Felix Schulte gegründete Start-up richtet sich mit seinen Leistungen als digitale Privatbank bewusst an eine Zielgruppe unterhalb des klassischen Private Bankings, also an diejenigen, die gerade Vermögen aufbauen. So will man die ”Betreuungslücke” der Retailbanken schließen, die Mitgründerin und Geschäftsführerin Christine Kiefer ausgemacht hat.

Ride plant weitere Produkte auf dem Weg zur digitalen Privatbank, unter anderem in den Bereichen Kryptowährungen und Immobiliendarlehen für vermögensverwaltende GmbHs.

Christine Kiefer, Mitgründerin und Geschäftsführerin von Ride Capital

Das frische Geld soll nun in den Aufbau neuer Produkte fließen: ”Ride plant weitere Produkte auf dem Weg zur digitalen Privatbank, unter anderem in den Bereichen Kryptowährungen und Immobiliendarlehen für vermögensverwaltende GmbHs“, sagt Christine Kiefer auf Nachfrage.

Gestartet ist die Plattform im September 2020 und betreut derzeit nach eigenen Angaben mehr als 1200 Kunden mit insgesamt 250 Mio. Euro an Assets-under-Administration.

Bislang bietet die Neobank unter anderem ein kostenloses Geschäftskonto in Kooperation mit der Banking-as-a-Service-Plattform Swan und Investmentmöglichkeiten in Alternative Assets. Seit kurzem können Kunden zudem in den geschlossenen Venture Fonds von Angel Invest investieren. Zudem hat das Fintech Software- und Plattformlösungen im Bereich der Vermögensstrukturierung für Privatanleger im Programm. Dabei verfolgt das Fintech einen ”Low-tax investing“-Ansatz über vermögensverwaltende GmbHs für Privatanleger.

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