Sparda-Fintech Comeco ist weiter auf Partnersuche

Der Anbieter der Multibanking-App Teo hat große Fortschritte beim Kundenwachstum erzielt. Die Akquisition eines Lebensversicherers als Partner verlief allerdings bislang erfolglos.
Comeco-CEO-Stefan Bisterfeld | Foto: Comeco
Comeco-CEO-Stefan Bisterfeld | Foto: Comeco

Das Stuttgarter Fintech Comeco peilt seit längerem eine dritte Finanzierungsrunde an. Das sagte CEO Stefan Bisterfeld in einem Interview mit der "Börsen-Zeitung". Allerdings wurde bislang noch kein entsprechender Partner gefunden. Dennoch arbeite das Unternehmen nicht gegen einen direkten Zeitplan, betonte der gelernte Banker.

"Vielmehr suchen wir sorgsam weiter, ohne jegliche Hektik, und führen strategische Gespräche mit potenziellen Partnern", sagt Bisterfeld. Wunschpartner wäre unter anderem ein Lebensversicherer, wie Martin Hettich, Chef des größten Comeco-Anteilseigners, der Sparda-Bank Baden-Württemberg, im Juli sagte.

"Ein solcher Partner könnte mit unserem Versicherungsmanager einen Mehrwert für die Kunden erzeugen", ist Bisterfeld überzeugt. Anfang dieses Jahres hatten sich die DEVK Versicherungen und die Süddeutschen Krankenversicherung a. G. (SDK) an dem Fintech beteiligt.

Vergangene Finanzierungsrunde brachte 16,25 Mio. Euro

Sie trugen den Hauptanteil der vergangenen Finanzierungsrunde im Februar von 16,25 Mio. Euro. 3 Mio. Euro kamen von der Sparda-Bank Baden-Württemberg. Ihre Beteiligung ist auf 35,6 Mio. Euro gestiegen ist, was einem Kapitalanteil von 43,34  Prozent entspricht.

Comeco mit 640.000 aktiven Nutzern

Inzwischen hat Comeco nach eigenen Angaben 640.000 aktive Nutzer. Dies sind vor allem Kunden der vier Sparda-Banken Augsburg, Baden-Württemberg, München und Nürnberg, die auf 8,2 Millionen Logins pro Monat kommen. Ende 2020 waren 251.000 Kunden auf Teo migriert.

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