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Finleap Connect gründet SaaS-Schmiede für Regulatorik

Unter dem Dach der Open Banking-Plattform entsteht das RegTech 42Stages. Das erste Produkt hat auch schon den ersten Kunden: die Allgemeine Beamten Bank AG (ABK).

Finleap Connect-CCO Andreas Reuß und 42Stages-CEO Patrick Giesen (v.l..n.r.) | Foto: Finleap Connect/ 42Stages

Finleap Connect hat einen Software-as-a-Service-Anbieter für regulatorische Themen gegründet. Unter dem Namen 42Stages sollen regulatorischen Anwendungsfälle auf einer cloud-basierten Integrationsplattform entwickelt und umgesetzt werden.

Das erste Produkt namens "Backstage" knüpft sich die Anforderungen in den Themenfeldern Informationssicherheit, Business Continuity und Outsourcing vor und ist für Unternehmen aus der Finanzindustrie und der Gesundheitsbranche gedacht. Der erste Kunde ist auch schon gefunden: Das Produkt ist bei der Allgemeinen Beamten Bank AG (ABK) bereits im Einsatz, teilte Finleap Connect am Dienstag mit.

Als nächstes: Geldwäscheprävention

Weitere Produkte etwa zur Geldwäscheprävention sollen bald folgen, zudem sollen die regulatorischen Anforderungen aus weiteren Märkten ergänzt werden.

Geleitet wird das neue Unternehmen von Patrick Giesen, der zuvor Head of Business Unit Risk Management bei Finleap Connect war. 

Unsere Vision ist es, mit der Kombinationen aus innovativen und modernen Technologien sowie herausragender fachlicher Expertise, Potenziale für unsere Kunden zu heben, die heute ungenutzt sind.

Patrick Giesen, CEO von 42Stages

"Unsere Vision ist es, mit der Kombinationen aus innovativen und modernen Technologien sowie herausragender fachlicher Expertise, Potenziale für unsere Kunden zu heben, die heute ungenutzt sind,” so Patrick Giesen, CEO von 42Stages. "Das kann sich in Effektivität und Effizienz, der Vermeidung von Redundanz und/oder der Verbesserung und Optimierung bestehender Organisations-Bausteine ausdrücken", so Giesen weiter. Das 42Stages-Team besteht aus Fachexperten aus dem Bereich Regulatorik und erfahrenen Produktspezialisten.

Expansion in die Regulatorik

Mit dem Regtech-Spin-off setzt Finleap Connect seine Expansionsstrategie fort."Finleap Connect steht dafür, Dinge neu zu denken. Deshalb sind wir immer in der Lage und bereit, neue Wege digital und unternehmerisch zu gehen", sagt Andreas Reuß, CCO von Finleap Connect. Mit dem neuen RegTech bringe man "mit einem starken und erfahrenen Partner ein Produkt zusammen, das diese Werte verkörpert und Unternehmen völlig neue Möglichkeiten und Ansätze im Risikomanagement bietet".

42Stages wird Teil des Finleap-Ökosystems am Standort Frankfurt sein: Das Büro wurde im April 2020 eröffnet, um näher an Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister heranzurücken. Sowohl Reuß als auch Giesen gehören zu dem Team, das dazu von KPMG wechselte.

Finleap Connect geht nach Frankfurt, setzt auf Softwareentwicklung 

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