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Finexity bekommt frisches Geld

Es ist schon die dritte Finanzierungsrunde für das Hamburger Start-up, das über die Blockchain die Beteiligung an Sachwerten ermöglicht.

Die Finexity-Gründer: Paul Hülsmann, Henning Wagner und Tim Janssen | Foto: Quelle: Finexity

Das Fintech Finexity hat sich in einer Finanzierungsrunde 1,25 Mio. Euro von der Blockchain-Beteiligungsgesellschaft CoinIX und mehreren Business Angels gesichert. Darunter sollen auch ehemalige Vorstände großer deutscher Banken und Konzerne sowie Immobilienunternehmen sein.

Es ist die dritte Finanzierungsrunde für die Hamburger Plattform. Insgesamt hat das Start-up nun etwa drei Mio. Euro an Kapital aufgenommen. Damit erreicht Finexity einen weiteren wichtigen Meilenstein im Hinblick auf den Plan, sich als digitales Family-Office zu positionieren.

Mit dem neuen Investment wollen wir das Wachstum unserer Multi-Asset-Plattform sowie das Angebot als ein Software-as-a-Service-Dienstleister weiter vorantreiben.

Paul Hülsmann, Gründer und CEO der Finexity AG

"Mit dem neuen Investment wollen wir das Wachstum unserer Multi-Asset-Plattform sowie das Angebot als ein Software-as-a-Service-Dienstleister weiter vorantreiben."

Als Family Office auf der Blockchain

Kern des Geschäftsmodells von Finexity ist, schwer handelbare Vermögenswerte auf der Blockchain zu tokenisieren. Anleger können dann ab 500 Euro in Sachwerte investieren, deren Gesamtwert meist deutlich höher liegt. Neben Immobilien gehören dazu mittlerweile auch Anlagen in Kunstwerke und Oldtimer-Fahrzeuge. Das soll hochklassige Investments auch Kleinanlegern zugänglich machen.

Im Vertrieb setzt man dabei auf Finanzberater, die ihren Kunden Finexity-Anlageprodukte verkaufen. Aber auch Finanzdienstleister sollen das Angebot als White-Label-Software nutzen und damit eigene tokenisierte Plattformen aufsetzen können.

Gestartet ist Finexity im Juni 2019 zunächst mit Investments in Immobilien. "Mit unserem Lösungsansatz haben wir ein System geschaffen, das künftig beispielsweise auch Emissionshäuser nutzen können, um ihre Fonds mit geringeren Kosten und größerer Flexibilität für Anleger zu strukturieren", hieß es damals in einer Presseerklärung.

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