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N26 sammelt weitere 100 Mio. Dollar ein

Die aktuelle Series-D-Finanzierungsrunde des deutschen Fintechs erreicht nun ein Volumen von 570 Mio. US-Dollar. Die Gesamtbewertung bleibt unverändert.

Die N26-Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal | Foto: N26

Die Berliner Direktbank N26 hat ihre aktuelle Series-D-Finanzierungsrunde um 100 Mio. US-Dollar erweitert. Das gab das Unternehmen am Dienstag (5. Mai 2020) bekannt.

Gegenüber FinanzBusiness bekräftigte ein Sprecher des Fintechs die Zufriedenheit im Hinblick auf die gleich gebliebene Unternehmensbewertung in Höhe von 3,5 Mrd. Euro.

"Wir sehen es als Zeichen der Stärke und als Vertrauensbeweis unserer Investoren uns langfristig zu unterstützen."

N26, Sprecher der Bank

"Wir sehen es als Zeichen der Stärke und als Vertrauensbeweis unserer Investoren uns langfristig zu unterstützen", sagte ein Sprecher der Bank am Telefon.

Alle großen bisherigen Investoren beteiligt

Die Gespräche betreffend die Finanzierungsrunde seien bereits vor der Corona-Krise aufgenommen worden und jetzt zum Abschluss gekommen. Nach Angaben von N26 haben sich alle großen bestehenden Investoren an der Kapitalerhöhung beteiligt. Dazu gehört unter anderem der Staatsfonds von Singapur.

Mit dem neu eingesammelten Geld soll die Produktentwicklung sowie das Wachstum weiter voran getrieben werden.

N26 hat mittlerweile nach eigenen Angaben rund fünf Mio. Kunden und 1.500 Angestellten. Seit seiner Gründung 2013 konnte das Unternehmen um die Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal rund 800 Mio. US-Dollar einsammeln.

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